5 Jun

Umweltbelastung: Statt zusehen handeln – erneuerbare Ressourcen fördern

Folgen der Umweltbelastung

Laut dem Artikel «Chemikalie ändert Verhalten späterer Generationen» vom Nachrichtenmagazin Spiegel, haben US-amerikanische Wissenschaftler herausgefunden, dass Nachkommen von Umweltbelastung und Giftstoffen beeinflusst werden können.

«Eine Dosis eines Pflanzenschutzmittels beeinträchtigt nicht nur trächtige Ratten» schreibt Spiegel.de in der Ausgabe vom 22. Mai 2012. Es betreffe auch deren Urenkel. «Ein Experiment mit den Nagern zeigt, was für weitreichende Folgen giftige Chemikalien haben können.» Aus dem Leben (gemeint sind unsere Gedanken), ist eben nicht aus dem Sinn (Realität). Es geht darum erneuerbare Energien zu nutzen und mit Erd- und Rückbau, giftige Stoffe fachgerecht zu entsorgen. Unserer Umwelt zuliebe. Auch wenn Ratten nicht Menschen sind, so sind sie doch Lebenwesen.

Auswirkungen beim Menschen bleiben offen

Die Nachkommen dieser Ratten reagierten noch nach drei Generationen sensibler auf Stress und hatten ein höheres Körpergewicht als Ratten mit unbelasteten Vorfahren. Die Aktivität zahlreicher Gene im Gehirn sei bei diesen Ratten ebenfalls verändert gewesen, schreiben die Forscher um Michael Skinner von der University of Texas in Austin. Der Spiegel schreibt weiter, dass die Studie nicht klärt, ob beim Menschen Ähnliches passiert. Fact ist, dass sich die Umweltbedingungen stark verändert haben und die Lebensqualität negativ beeinflussen können.

Die Zeichen sind deutlich! Was können wir tun?

Muss ein Einfluss auf unsere Nachkommen erst bewiesen werden, damit wir umdenken? Die Signale sind deutlich. Laut swissworld.org werden im Lauf dieses Jahrhunderts 50 bis 90 % der Schweizer Gletscher bei gleichbleibenden Umweltverhältnissen ganz verschwinden. Wir aber leben vom Wasser der Gletscher. Die Welt hat genug Krisenherde, die aufgrund von fatalem Handeln durch den Menschen Natur und Umwelt zerstört haben (Beispiel Fukushima).

Rückgang der Gletscher - ein sichtbares Zeichen der Umweltveränderungen
Foto © swisshippo – Fotolia.com – Rückgang der Gletscher – ein sichtbares Zeichen der Umweltveränderungen

 

Zahlreiche Branchen bieten heute natürliche Alternativen an, oder solche, die die Umwelt schonen. Nachfolgend drei Beispiele:

Photovoltaik Anlage

Die Sonne liefert uns täglich Energie. Wenn wir diese mehr nutzen (können), sinkt die Abhängigkeit durch Atomenergie. Mag sein, dass es noch nicht die grosse Veränderung ist, aber es ist ein Anfang. Jeder Schritt auf natürlich erneuerbare Energie zu, ist auch wie ein Ja zu den nachfolgenden Generationen.

Photovoltaik Anlage: Solarenergie nutzen
Foto © Marina Lohrbach, Fotolia.de – Photovoltaik Anlage: Solarenergie nutzen

Erdbau – Rückbau: schonen und fachgerecht entsorgen

Im Erbau, Rückbau (komplettes oder teilweises Zerstören und Entsorgen von Hoch- und Tiefbauten aller Art) werden verschiedene Baustoffe an der Quelle getrennt. Diese werden geordnet, damit auch die fachgerechte Entsorgung gewährleistet und Wiederverwertbares in den Materialkreislauf zurückgeführt werden kann. Zum Erdbau gehören laut der Internet Enzyklopädie Wikipedia Baumassnahmen, bei denen der Boden in seiner Lage, in seiner Form und in seiner Lagerungsbeschaffenheit verändert wird. Im Erdbau sind starke und sanfte Kräfte gefragt, um den Untergrund zu schonen. Mehr Infos zu Erdbau und Rückbau.

Erdbau und Rückbau: Umwelt schonen und Ressourcen neu verwerten
Foto © Stefan Merkle – Fotolia.de – Erdbau und Rückbau: Umwelt schonen und Ressourcen neu verwerten

Haus bauen mit Holz

Wer sein Haus mit Holz baut, setzt auf einen nachwachsenden Rohstoff. Nicht nur das: Ein Haus aus Holz setzt Akzente und fällt durch einen einzigartigen Stil auf. Holz lässt sich mit vielen anderen Materialien ideal ergänzen. Es vermittelt Behaglichkeit und ein gesundes Wohnklima sowie isolierende, schall- und wärmedämmende Eigenschaften. Ein Haus mit Holz bauen ist ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll. Mehr Infos zu Haus bauen mit Holz.

Haus bauen mit Holz: nachwachsende Ressourcen nutzen
Haus bauen mit Holz: nachwachsende Ressourcen nutzen

 

Tipp zum Thema Garten:

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