25 Aug

Rückbau, Erdbau und Recycling: Massnahmen der Umwelt zuliebe

Die Erde ist unser Tempel. Doch nicht immer behandeln wir sie auch so. Nicht ohne Grund appelliert Greta Thunberg seit Monaten für mehr Umweltbewusstsein. Die wohl jüngste Klimaaktivistin der Welt fordert mehr Nachsicht, Rücksichtnahme und Achtsamkeit – auch vom Bauwesen. Vor allem bei den Baumaterialien ist oberste Vorsicht geboten. Bedenkliche Baustoffe wie Stahl, Gips und Zement, die der Natur zunehmend zur Last fallen, gilt es zu reduzieren. Umweltfreundliche Alternativen wie Stroh und Kork sind jetzt gefragt.

Retourkutsche – die Umwelt schlägt zurück

Das menschliche Fehlverhalten geht nicht spurlos an der Umwelt vorbei. Ganz im Gegenteil: Die Natur ist vom Einfluss des Menschen stark gebeutelt. Ein Beispiel: Die moderne Baubranche bedient sich gerne dem Sand und Kies vom Meeresgrund – mit dramatischen Folgen für die Lebewesen am Meeresboden. Nicht selten tragen die Saugbaggerschiffe Unmengen von Material ab und mit ihm Unmengen von Pflanzen und Tieren. Und das Schlimmste: Nur selten regeneriert sich das angeschlagene Ökosystem wieder vollständig. Zu stark wurde der Meeresboden bei der Abtragung verändert. Und je mehr sich der Lebensraum verändert, desto weniger Lebewesen fühlen sich darin noch wohl. Die Artenvielfalt nimmt ab.

An den Küsten sorgt der extreme Sandabbau sogar für heftige Erosionen. Noch dramatischer sieht es in den Flussbetten aus. Entnehmen die Verantwortlichen zu viel Sand, wandelt sich die ganze Flusslandschaft. Dabei sinkt nicht nur der Wasserspiegel ab, auch der Flusslauf verändert sich.

Die Natur gibt uns ein klares Zeichen: Sie ist nicht mit unserem rücksichtslosen und ausbeuterischen Handeln einverstanden.

Wir müssen unsere Altlasten abbauen, unsere Fehler wieder gutmachen – der Umwelt zuliebe. Und genau hier kommen die bewährten Massnahmen Erdbau, Rückbau und Recycling ins Spiel.

Rückbau, Erdbau und Recycling: Massnahmen der Umwelt zuliebe

Rückbau, Erdbau und Recycling: Massnahmen der Umwelt zuliebe

Rückbau, Erdbau, Recycling – aus Liebe zur Natur

Was bedeutet Rückbau?

Beim Rückbau ist der Name Programm: Hier werden Bauwerke anders als beim klassischen Gebäudeabbruch nicht auf einen Schlag, sondern Schritt für Schritt abgebaut. Vom Dach bis zum Fundament tragen die Verantwortlichen die alte, teils giftige Bausubstanz vorsichtig ab – solange, bis nichts mehr von dem Gebäude übrig ist.

Das Rückbildungsverfahren ist zwar aufwendiger und zeitintensiver als der herkömmliche Gebäudeabbruch, tut aber der Umwelt etwas Gutes. Durch das langsame und sorgfältige Vorgehen setzen sich deutlich weniger belastende Staub- und Schmutzpartikel frei. Und je weniger Schadstoffe sich freisetzen, desto weniger muss die Umwelt am Ende ausbaden. Speziell bei Baustoffen mit giftigen Zusätzen wie zum Beispiel HBCD zahlt sich der schrittweise Gebäudeabbruch aus. Es gelangen merklich weniger schädliche Substanzen in die Umgebung.

Was bedeutet Erdbau?

Wie der Name bereits verrät, fallen unter die Kategorie „Erdbau“ sämtliche Baumassnahmen, die sich auf den Boden auswirken. Ob in seiner Lage, Form oder Beschaffenheit – der Grund verändert sich. Gerade für den Strassen- und Tiefenbau sind Erdbaumassnahmen von zentraler Bedeutung.

Beim Umgang mit unserer Erde ist besondere Umsicht gefragt. So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich – lautet die Devise von Umweltschützern. Schliesslich dient die abgetragene Erde auch unzähligen Lebewesen als Heimat.

Was bedeutet Recycling?

Die Baubranche lebt von natürlichen Rohstoffen wie Sand und Kies. Doch leider stellt uns Mutter Natur nicht unbegrenzt viel davon zur freien Verfügung. Über kurz oder lang geraten die natürlichen Vorräte an ihre Grenzen. Umso wichtiger ist das Recycling von Baustoffen. Das Prinzip ist einfach: Bauabfälle und Abbruchmaterialien wandern nicht auf die Deponie, sie werden zu neuen Baustoffen weiterverarbeitet. So bleiben uns die kostbaren Rohstoffressourcen der Natur länger erhalten. Ob für Erdbaumassnahmen, Garten- und Landschaftsbau oder den Strassen- und Wegebau – die recycelten Baumaterialien machen sich in den unterschiedlichsten Gebieten nützlich.

Weitere Artikel zum Thema Umwelt auf raeber-leben-blog.ch

Weiterführende Tipps im Web

22 Feb

Ausnahmetransporte brauchen Begleitung

Schwer- und Ausnahmetransporte sind eine aufregende Sache. Um riesengrosse Anlagen, Industrieteile, Bagger, Baumaschinen, gewaltige Rotorblätter von Windkraftanlagen, Grosstransformatoren, Lokomotiven, Betonträger, Kranballast oder Kranteile zu transportieren, braucht es begleitende Massnahmen und besondere Sicherheitsvorkehrungen.

Manchmal sind bei Spezial- und Schwertransporten auch zusätzliche Kranarbeiten notwendig. Zudem müssen Ausnahmetransporte mit Übermass oder Übergewicht von entsprechenden Bewilligungsbehörden genehmigt werden. Ab einer Breite von 3,8 m, einer Höhe von 4,8 m oder einer Gesamtlänge von 35 m ist zudem eine besondere Ausnahmetransportbegleitung (ATB) nötig.

Ausnahmetransporte brauchen Begleitung und Sicherheitsvorkehrungen

 

Bewilligungen für Sondertransporte

Für genehmigungspflichtige Ausnahmetransporte müssen unterschiedliche Genehmigungen für den Sondertransport eingeholt werden. Je nach Vorgabe der Behörden müssen vor dem eigentlichen Transport Streckenprüfungen oder Streckenabklärungen durchgeführt werden. Für manche Transporte ist in verschiedenen Kantonen je nach Art des Ausnahmetransports entweder eine Polizeibegleitung, eine Ausnahmetransportbegleitung (ATB) mit polizeilicher Bewilligung oder ein privater Transportbegleiter gefordert. ATB-Fahrzeuge mit polizeilicher Bewilligung müssen offiziell immatrikuliert sein und spezielle technische Vorgaben erfüllen. So benötigen sie beispielsweise gelbe Drehlichter und eine LED-Wechseltextanzeigetafel, auf der Verkehrssignale oder Warnhinweise angezeigt werden können. Speziell ausgebildete private Transportbegleiter haben eine Schulung inklusive Prüfung absolviert, die man beispielsweise bei der Kantonspolizei Zürich besuchen kann.

Transportieren und Heben schwerer Lasten

Für das Transportieren und Heben schwerer Lasten ist nicht nur das geeignete Fahrzeug – Sattelzugmaschinen, Auflieger, Tieflader oder Kräne – notwendig, man braucht auch das dazugehörige Know-how. Bei Ausnahmetransporten mit Übermass oder Übergewicht müssen allerhand technische Herausforderungen, wie z. B. geringe Fahrbahnbreiten, niedrige Durchfahrtshöhen, Belastungsgrenzen von Brücken, grosse Wenderadien, gemeistert werden. Teilweise müssen auch Bäume gefällt oder Hindernisse mit Kränen überwunden werden. Um gefährliche Situationen zu vermeiden, kann es notwendig sein, die zu befahrenden Strassen für den Gegenverkehr zu sperren.

Begleitung Ausnahmetransporte: Komptenz ist wichtig

Fachkundige Transportunternehmen, die auf Ausnahmetransporte spezialisiert sind, bieten neben dem entsprechenden Fuhrpark auch Beratung, Streckenabklärungen und CAD-gestützte Machbarkeitsstudien an. Ausserdem kennen sich die Fuhrunternehmen mit den rechtlichen Vorgaben, den Bewilligungsverfahren und dem geforderten Transportbegleitservice aus, damit die grossen und schweren Güter gut und sicher ans Ziel kommen.

Quellen:

  • Toggenburger.ch: Beispiel eines Anbieters von Begleitung von Ausnahmetransporten
  • kranmagazin.de: Kanton-Hopping: Schwertransporte in der Schweiz (Kran-Magazin)
  • Gr.ch: Graubünden, Transportbegleitungen
  • astra.admin.ch: Einschränkgungen für Ausnahmetransporte mit Polizeibegleitung auf A13 und A28
  • kapo.zh.ch: Private Ausnahmetransportbegleiter (Kantonspolizei ZH)
  • Wikipedia.org: Schwertransport (Wikipedia)
15 Feb

Was bedeutet Inkasso?

Ein penetrantes Klingeln an Ihrer Haustüre. Wenn Sie öffnen, steht ein Gerichtsvollzieher mit dem Bescheid zur Pfändung ihrer Besitztümer im Eingang. Dabei hatten Sie doch nur vergessen, eine Rechnung zu bezahlen…

Solche oder ähnliche Szenarien verbinden wohl die meisten Menschen mit dem Begriff «Inkasso». Doch was genau bedeutet Inkasso und wie lassen sich solch unangenehme Situationen vermeiden?

Was bedeutet Inkasso?

Inkasso beschreibt die Eintreibung fälliger Forderungen, beispielsweise offener Rechnungen. Dies geschieht, wenn ein Schuldner wiederholt seine Rechnungen nicht bezahlt hat. Der Gläubiger beauftragt ein Inkassounternehmen, welches sich um die Eintreibung der Schulden kümmert. Die Eintreibung läuft meist schriftlich ab, der Ton sollte stets höflich und respektvoll bleiben.

Inkassoforderungen – Ein Vergleich zwischen Österreich und der Schweiz

Grundsätzlich läuft das Inkassoverfahren in Österreich und der Schweiz weitestgehend ähnlich ab. Da die Schweiz nicht den EU-Gesetzen unterliegt, ergeben sich jedoch einige Unterschiede.

Was in Österreich die Zwangsvollstreckung darstellt, wird in der Schweiz Betreibung genannt. Demnach kümmern sich in der Schweiz Betreibungsämter um die Zahlung offener Forderungen, in Österreich sind es die Gerichtsvollzieher.

Der wohl grösste Unterschied: In Österreich wird ein vollstreckbarer Titel benötigt, was bedeutet, dass die Zwangsvollstreckung vorher vom Gericht beschlossen worden sein muss. In der Schweiz hingegen braucht man lediglich einen Rechtsgrund, der Schuldtitel an sich wird erst später innerhalb des Rechtsöffnungsverfahrens entschieden.

Inkasso in der Schweiz ist auf eine möglichst schnelle Eintreibung der Schulden ausgelegt. In Österreich wird zuerst höflich und ausführlich um die Zahlung des offenen Betrages gebeten. Es ist  nicht unüblich, dass einige Wochen vergehen, bis die Schulden beglichen werden.

Gründe für Verschuldung in der Schweiz

Warum kommt es überhaupt so weit, dass ein Inkassounternehmen beauftragt werden muss?

Warum verschulden Menschen sich regelmässig und geben Geld aus, das sie nicht haben?

Das Angebot an Konsumgütern wird in unserer Gesellschaft immer grösser, die Werbung immer penetranter und gleichzeitig individualisierter und auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt. Nie war die Verführung durch die Werbung so gross, sich Gebrauchsgegenstände zu kaufen. Es macht ohne jede Frage Spass, sich ein neues Auto oder das modernste Handy auf dem Markt zuzulegen. Durch die Werbung wird uns sogar suggeriert, dass wir diese Dinge brauchen, um glücklich zu sein.

In den traditionellen Bildungseinrichtungen ist der richtige Umgang mit Geld kein Teil des Lehrplans. Daher investieren viele Menschen einen Grossteil ihres Geldes in Dinge, die keinerlei «Return on Investment» bieten.

In Amerika ist es längst üblich, sich am Monatsanfang zu verschulden und den Monat über das Geld zu verdienen, das für die Abbezahlung benötigt wird.

Dieses Verhalten wird auch in der Schweiz immer mehr zur Normalität. Besonders durch den Abschluss von Verträgen über regelmässige Fixkosten entsteht schnell eine Kostenfalle, aus der man nur schwer wieder herauskommt.

Schulden und deren Auswirkungen auf die Gesundheit

Wer verschuldet ist und nichts dagegen tut, gefährdet langfristig gesehen auch seine Gesundheit.

Anfallende Schulden werden oft erst verdrängt, Rechnungen werden nicht geöffnet und auch den ersten Mahnungen schenken viele Menschen keine Beachtung.

Der psychische Druck wird dadurch unbewusst jedoch immer grösser. Stress, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen sind typische Symptome von Schuldnern und Schuldnerinnen. Ist die Verschuldung besonders hoch und keine finanziellen Mittel zur Tilgung in Aussicht, kann es zu Angstzuständen und Depressionen kommen. Unseriöse Inkassounternehmen arbeiten auch mit psychischem Druck, der zu ernsthaften Gesundheitsbeeinträchtigungen beim Schuldner führen kann.

Soziale Isolation ist ein weiterer Gefahrenpunkt. Aus Scham sondern sich Schuldner von ihrem Umfeld ab. Die Schuldenprobleme werden verschwiegen und gemeinsame Unternehmungen abgelehnt, um die Verschuldung nicht zugeben zu müssen.

Es gilt also, Verschuldung am besten von vornherein zu vermeiden. Wie Sie das schaffen, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Tipps und Tricks um Schulden zu vermeiden

 

  1. Haushaltsbuch führen

Tragen Sie in einem Haushaltsbuch alle Einnahmen und Ausgaben ein. So behalten Sie den Überblick. Die Ausgaben sollten dabei die Einnahmen keinesfalls dauerhaft überschreiten! Durch das Zurücklegen eines monatlichen Fixbetrages schaffen Sie sich ein finanzielles Polster, sollten Sie doch einmal in eine Notlage geraten. 

  1. Bar bezahlen

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen, die bar bezahlen, weniger ausgeben. Bargeldlose Käufe erscheinen einfacher und problemloser, verleiten allerdings zu überflüssigen Ausgaben. Besonders das Zahlen per Kreditkarte ist besonders tückisch, da hier oft hohe Zinsen anfallen. 

  1. Preisvergleich für Fixkosten nutzen

Es gibt zahlreiche Preisrechner, mit denen Sie laufende Ausgaben wie Strom, Gas, Versicherung, Telefon etc. vergleichen können. Langfristig gesehen können Sie unter Umständen sehr viel Geld sparen. Gewöhnen Sie sich auch an, die Fixkosten am Anfang des Monats zu überweisen. So wissen Sie direkt, wie viel Geld Ihnen bis Ende des Monats noch zur Verfügung steht. 

  1. Rechnungen sofort bezahlen und Schulden nicht ignorieren

Wenn eine Rechnung im Briefkasten liegt, bezahlen Sie diese nach Möglichkeit sofort. Sie können sich auch eine feste, regelmässige Zeit einplanen, in der sie offene Rechnungen bezahlen. Keinesfalls sollten Sie sich angewöhnen, Rechnungen oder Mahnungen zu ignorieren und aufzuschieben. 

  1. Brauche ich diesen Gegenstand wirklich?

Bevor Sie etwas Neues kaufen, stellen Sie sich die Frage: «Brauche ich diesen Gegenstand wirklich?» Die Gründe für einen Kaufwunsch können vielfältig sein – sei es aus Frust oder um einem Trend zu folgen

Wenn Sie einen Kredit aufnehmen müssten, sollten Sie sich den Erwerb dieser Sache besonders gut überlegen.

  1. Schuldnerberatung in Anspruch nehmen

Falls sie bereits verschuldet sind, stellen Sie sich der Situation und überlegen Sie, wie Sie am besten vorgehen. Sie sollten keinesfalls einen neuen Kredit aufnehmen, um einen alten zu tilgen. Die Zinslast und der Schuldenberg werden so nur noch grösser. Eine professionelle Schuldnerberatung unterstützt Sie und erörtert mit Ihnen Wege, um wieder schuldenfrei zu werden.

Quelle:

bundesbank.de

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10 Okt

Autofahren im Winter – Vorbereitung, Pflege und Fahrstil

Es ist Oktober, das Wetter hat von beinahe Sommer in nur einem Tag auf beinahe Winter umgeschlagen. Die Wälder wechseln von grün zu gelb, orange, rot und dreckbraun, je nach Baumart, je nach Stadium. Der Winter kündigt sich an und damit die kalte Jahreszeit, in der sich die Natur ausruht und in den Winterschlaf geht. Wir Menschen bleiben aktiv. Bleiben mobil. Das geht nicht ohne entsprechende Vorbereitung. Für das Auto, wie für die Fahrer.

Auto Winterservice: Ein Muss, damit die Sicherheit stimmt
Der nächste Winter kommt bestimmt

Winter bedeutet mehr …

… mehr Geduld, mehr Kleider, mehr Dunkelheit, weniger Licht. Winter bedeutet grundsätzlich mehr Anforderungen an der Mobilität. Schnee, Eis, Salzwasser etc. hinterlassen auf unseren Schuhen sichtbare Spuren. Anders ist das beim Auto. Die Nachwirkungen von Salzwasser sind oft nicht auf die Schnelle ersichtlich. Darum das Auto präventiv einer Winterpflege unterziehen.

Autopflege – darauf muss man achten

Spätestens ab Mitte Oktober gilt es, den Wechsel von Sommer- auf Winterpneus zu planen. Besonders in höheren Lagen kann es bereits Ende Oktober schneien. Die Pneux sollten noch genug Profil haben und möglichst nicht verletzt sein. Ebenfalls wichtig, die Schlösser mit Kriechöl zu behandeln, damit auch bei ganz tiefen Temperaturen die Funktionalität gewährleistet ist.Tatsache ist, wenn das Auto nicht geöffnet werden kann, droht langes Warten in der Kälte.

Auch der Frostschutz darf nicht unterschätzt werden. Bis minus 20 Grad ist empfehlenswert. Lieber etwas mehr, als schlechte Erfahrungen zu machen.

Den Unterboden sehen wir zwar nicht, doch genau der sollte vom Fachmann mit einem Unterbodenschutz versehen werden. Rost wächst langsam – aber stetig. Der Unterboden gehört letztendlich zu dem Bereich, ohne den ein Auto nicht fahrtüchtig ist, besonders, wenn der Schaden schon gross ist.

Sicherheit durch gute Sichtbarkeit. Wenn es eindunkelt, oder bei entsprechend schlechten Wetterbedingungen, brauchen wir mehr Licht, bzw. Licht, das auch funktioniert. «Einäugige Autos» gehören in der Dunkelheit einfach nicht auf die Strasse, weil sie für den entgegenkommenden Fahrer schwierig einzuordnen sind. Darum die Lichter reinigen und kontrollieren, ob sie auch wirklich funktionieren. Zur Sichtbarkeit gehören natürlich auch die von innen her sauber gereinigten Scheiben. Schmutz kann unangenehm reflektieren und die Sicht gefährlich beeinträchtigen. Ebenfalls nicht zu vergessen ist die Scheibenwischer-Flüssigkeit, die besonders im Winter nie ausgehen sollte.

Fahrstil: «Mir passiert schon nichts» ist ein fahrlässiger Gedanke. Fahren bedeutet, Verantwortung wahrzunehmen. Nicht nur sich mit Vernunft zu schützen, sondern auch die anderen Fahrer, die zur gleichen Zeit auf den Strassen unterwegs sind.

Abstand halten gilt besonders im Nebel und zum Handy. Die schwierigen äusseren Bedingungen verlangen ohne Wenn und Aber eine hohe Konzentration und es darf durchaus auch mal langsamer sein. Lieber zu spät im Geschäft ankommen, als mit Sommerpneus durch den Schnee zu fahren. Der Innenboden sollte frei sein von herumliegenden Gegenständen wie leeren Petflaschen, Handtaschen, Aludosen etc. Für Unvernunft ist beim Autofahren kein Platz!

Tipps aus dem WWW zum Thema Autopflege

12 Aug

IT Sicherheit und Passwörter. Wie Hackversuche eingegrenzt werden können.

Hand aufs Herz: Wie haben Sie es mit Ihren Passwörtern? Das Geburtstagsdatum des Ehepartners? Oder das eines ihrer Kinder? Der Eltern? Ihre Autonummer? Telefonnummer? Wer ein Passwort kreieren muss, macht dies in der Regel aufgrund der Merkbarkeit. Mit ;~^*“ und so weiter geht dies schlecht. Das wissen auch Hacker. Menschlichkeit ist schliesslich normal und siegt oft über Vernunft. Schlaubi.de schreibt: «Im Jahr 2013 wurde das Kennwort 123456 auf den ersten Platz gewählt, dicht gefolgt vom Vorjahressieger password sowie 12345678 und abc123.» Laut einem Artikel in 20Min.ch lautete Mark Zuckerbergs, von Facebook, Passwort «dadada», wie nach einem Hackerangriff auf den Twitter- und den Pinterest-Account des Facebook-CEOs publik wurde. In diesem Fall kann die IT-Sicherheit auf noch so einem hohen Level sein… Der Umgang mit Passwörtern muss verantwortungsbewusst gehandhabt werden.

Hacker an der Arbeit - IT-Sicherheit wird zur Pflicht

 

Was heisst Verantwortung in Sachen IT?

Ein «schwieriges» Passwort wählen

Ein Passwort gehört nirgends im privaten Bereich oder im Office aufgeschrieben. Vor allem nicht direkt beim Arbeitsplatz oder auf der Kreditkarte, im Portemonnaie. Es gibt ganz einfache Tricks, um Passwörter möglichst gut zu schützen. Die wichtigsten seien hier kurz erwähnt:

  1. Je länger, desto besser. Mindestens 10 Zeichen.
  2. Es sollte vielfältig sein. Klein- und Grossbuchstaben, Zahlen, Leer- und Sonderzeichen. Möglichst viele Hürden einbauen.
  3. Das Passwort sollte nichts mit Ihnen zu tun haben und doch merkbar sein. Einen Satz, den Sie sich gut merken können. Zum Beispiel Angela Merkel hilft Flüchtlingen in Deutschland (auch diesen Satz schreiben Sie bitte nirgends auf …). Das würde das Passwort AnMehiFlinnd ergeben. Sie merken, beim letzten Wort habe ich bewusst eine Unlogik in meine Regel gebracht. Nun nehmen Sie noch irgendeine Jahreszahl dazu. Zum Beispiel 1954 und nehmen die Umschalttaste für diese Zahlen. Das würde +)%* ergeben. Aus dieser Kombination ergibt sich ein Passwort mit 16 Stellen: AnMehiFlinnd+)%*. Das Gute ist, man muss sich nicht die +)%* merken, sondern die Jahreszahl und die Umschalttaste.
  4. Weil wir Menschen Gewohnheitstiere sind, ändern wir selten ein Passwort. Gewöhnen Sie sich an, besonders bei den wichtigen Plattformen, es regelmässig zu ändern. Laut einem Artikel in 20Min.ch empfehlen US Forscher dieses regelmässige Wechseln nicht mehr. Die Begründung hierfür wird leider nicht aufgeführt. Laufend wechseln klingt nach Aufwand. Ja, es ist die Welt, in der wir leben. Das Internet wurde von Anfang an nur für etwa 60 Computer konzipiert. IT-Sicherheit war dabei nie ein wichtiges Thema.
  5. Verwenden Sie für alle Ihre Plattformen verschiedene Passwörter.
  6. Wenn Sie sich die Passwörter nicht merken können, verwenden Sie mindestens Passwort Safes wie Keepass oder Lastpass. Dort ist es aber umso wichtiger, dass das Passwort regelmässig geändert wird und die oben genannten Kriterien berücksichtigt werden.

Wie wird gehackt?

Wir leben im Zeitalter ausgeklügleter Technologie. Diese, das zeigt zum Beispiel Google, ist immer mehr selbstlernend. Will heissen: Hackversuche basieren oft automatisch. Es wird so lange versucht, bis es klappt. Facebook hat im Jahr 2011 von über 600‘000 Hackversuchen täglich gesprochen. Darin sind alle Versuche dabei, die Facebook als Hack zuordnet. Eine ganze Menge also. Ich verweise wieder auf Schlaubi.de, das 3 Formen von Hackattacken beschreibt.

Wörterbuchattacken (Dictionary Attack)

Hier werden Wortlisten, eben die am einfachsten zu merkenden wie abc123 durchgescheckt.

Brut-Force-Attacken

Sämtliche möglichen Kombinationen von Zeichen werden bei der Eingabe eingegeben. Diese Form kann jedes Passwort knacken. Dafür dauert die Suche extrem lange (Aufwand). Darum sollte das PW auch regelmässig geändert werden.

Hybrid-Cracker

Dieses Knackprogramm ist eine Kombination von Brut-Force und Wortlisten, schreibt Schlaubi.de. Die Hybrid-Cracker durchsuchen Wortlisten und fügen den Wörtern zusätzlich alle Kombinationen aus einem Zeichensatz an.

Genauere Infos kann man auf Schlaubi.de nachlesen.

Das sagt der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürichs

Auf Passwortcheck.ch kann man sein Passwort checken. Man muss wissen, es ist eine Software. Ich habe verschiedene Kombinationen (kein Passwort von mir!) eingegeben und alle wurden als schwach bewertet. Das löst bei mir Fragen über die Glaubwürdigkeit einer Software aus. Ehrlich gesagt, finde ich die Idee eines Passwortchecks im Internet schlecht, da diese Seite aus meiner Sicht für Hacker sehr spannend sein könnte. Wir hinterlassen im Internet nun mal überall Spuren …

Kosten entstehen immer – IT Outsourcing für Unternehmen

Es ist die alte Geschichte vom Zahnarzt: Vorbeugen ist besser als heilen. In unserem Fall: Vorbeugen ist besser als leiden. Passwörter und der Umgang mit ihnen sollten zu einem Lebensstil werden. Monatlich wechseln. Verschiedene Zahlkombinationen wählen. Nicht aufschreiben etc. Man kann sich selber ein Konzept aufstellen. Oder man holt externe Hilfe. Die first frame networkers in Baar zum Beispiel schreibt: «IT-Outsourcing Full: Wir sind Ihre IT-Verantwortlichen und damit für alle Belange der gesamten IT Ihres Unternehmens zuständig. Für Firmen ist dies je länger je mehr Pflicht.»

IT outsourcen. Geld ausgeben, um später Geld zu sparen. Nein, nicht nur Geld. Auch Ärger, Neuaufbau etc. Manchmal verliert man mehr, als man sich bewusst ist, wenn wichtige Daten nach aussen sickern …

Autor: Andreas Räber, Online Marketing Spezialist und GPI®-Coach


Quellenangaben:

  • Schlaubi.de
  • 20min.ch: Wieso Sie Ihr Passwort nur selten ändern sollten
  • Chip.de TV: So wählen Sie ein sicheres Passwort

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2 Mai

IT-Sicherheit: Wenn der PC vom Pferd getreten wird

Wäre er ein Mensch, dann hätte er vielleicht einen heissen Kopf, wäre übersät mit roten Pusteln, würde husten oder hätte Bauchkrämpfe. Aber er ist ein Etwas. Eine Maschine. Ein Computer! Er steht bei Nico Ballmer auf dem Schreibtisch. In ihm steckt das halbe Leben des freischaffenden Journalisten und Familienvaters. Aber in ihm steckt noch etwas ganz anderes. Etwas, das bald für böses Erwachen sorgen wird.

Überraschung am PC - Die IT-Sicherheit ist gefordert
Überraschung am PC – plötzlich ist nichts mehr so wie es war …

Es gibt viel zu tun!

Die Morgensonne erleuchtet den Garten. Nico Ballmer schnappt sich die Kaffeetasse in der Küche, stolpert fast über die Katze und schlendert in sein Büro. Karin hat heute einen Arzttermin, die Kinder Nelly und Aaron sind in der Schule. Er startet seinen PC. Bis zum Mittag hat er Ruhe – denkt er! Nur noch schnell die Emails checken, dann muss er sich mit der Reportage auf die Socken machen. Die Redaktion erwartet seine Geschichte morgen um 12 Uhr. Die Fotos dazu hat Nico von der Kamera auf seinen Computer geladen, aber noch nicht gesichtet.

«Locky» ist leider nicht Luke … (Lucky Luke)

Als das Gerät auf seinem Schreibtisch zum Leben erwacht, erschrickt er. Sein schönes Familienfoto vom letzten Italien-Urlaub ist einer schwarzen Wand gewichen. In der Mitte liest er in gellem Rot: «Wegen illegalen Aktivität in Internet, hat das Bundeskriminalamt ihre Daten blokiert! Für die Entschlüssellung, schicken Sie bitte ein Email an diese Adresse und bezahlen sie das Löhsegeld.» Nico Ballmer wird bleich. Plötzlich dämmert es ihm … Hätte er gestern Abend bloss nicht diese sonderbare Email und die angehängte Worddatei geöffnet. In Sachen IT-Sicherheit ist er nicht so bewandert. Da muss er sich einen besonders bösen Virus eingefangen haben. Fotos, Filme, Texte – sämtliche Dateien sind blockiert. Im Hyroglyphen-Meer taucht immer nur ein Wort auf: «Locky» – nicht zu verwechseln mit «lucky», denn dann wäre wohl alles in Butter. Nico realisiert zunehmend, welche Folgen die Attacke mit sich bringt. Das Protokoll für die Generalversammlung von heute Abend noch zu überarbeiten, das kann er wohl vergessen. Und Nelly wird an die Decke gehen, wenn ihre Powerpoint-Präsentation für den Vortrag nur noch Chinesisch zeigt. Genervt ruft Nico seinen Freund Sandro an, Supporter seines Vertrauens. Mit IT-Sicherheit, da kennt sich dieser aus.

Hacker an der Arbeit - IT-Sicherheit wird zur Pflicht

Für die IT-Sicherheit immer alles aktuell halten

Sandro weiss sofort Bescheid: «Das ist der Verschlüsselungs-Trojaner «Locky». Er schleust sich über Mail-Anhänge ein und kann dein ganzes Netzwerk lahmlegen. Unser nördlicher Nachbar redet aktuell von 5000 Attacken täglich. Es ist wichtig, dass du einen guten Virenschutz und immer die neuesten Versionen deines Betriebssystems, von Office, Browser und Plug-ins installierst. Öffne keine Emailanhänge von Absendern, die dir suspekt erscheinen oder angefügte Rechnungen, von denen du keine Ahnung hast. Ich komme heute Abend mal vorbei. Du hast ja bestimmt Backups angelegt. Die meisten finden aus dieser Sache ohne professionelle Hilfe nicht mehr heraus.» Nico bedankt sich, atmet auf – und wählt die Nummer der Redaktion.

Auf den nachfolgenden Webseiten finden Sie weitere Tipps zum Thema IT-Sicherheit

Autorin: Manuela Herzog

25 Feb

Das Gesetz: Mit Recht und Fug

Ich weiss nicht immer, wovon ich rede. Aber ich weiss, dass ich Recht habe.

(Muhammad Ali)

Was bedeutet das Wort «Recht»? Recht ist etwas, woran wir uns orientieren. Besonders dann, wenn wir uns nicht fair behandelt fühlen. Recht ist nötig. Wo viele Menschen, viele Kulturen, viele Erwartungen und viele Sichtweisen aufeinandertreffen, kann es zu Streit und zu Rechtsfragen kommen. Recht wird von Menschen auf die verschiedensten Arten und Weisen verstanden und ausgelegt. Ein Paradebeispiel ist der Sport. War es ein Foul oder nicht? Das obige Zitat von Muhammad Ali bringt es auf den Punkt. Recht hat oft mit subjektivem Empfinden zu tun.

Recht / Gesetz regelt, was nicht mit Vernunft geklärt werden kann.
Gesetze braucht es, damit Recht gesprochen werden kann.

«Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich ass.»

Dieses Zitat stammt laut biblischen Bericht von einem der ersten Menschen. Von Adam. Seine Frau Eva gab ihm eine Frucht vom Baum der Erkenntnis. Adams Aussage soll auf seine gefühlte Unschuld verweisen. Eine Haltung, in welcher heute viele Menschen leben. «Nicht ich …, die anderen haben … » Recht wird oft als Bauchgefühl ausgelegt. So habe ich es als Kind gelernt. So, wie es mir eben nützt. Doch Achtung: Kultur und Erziehung prägen nachhaltig. Geben Sie mir Recht? Schaue ich auf das Angebot zum Beispiel der Anwaltskanzlei Fank Law, sehe ich eine recht geballte Ladung an Themen, bei denen es offensichtlich nicht immer mit rechten Dingen zugeht.

  • Rechtsberatung und Prozessführung
  • Ehe und Familie
  • Haus und Wohnung, Immobilienbewirtschaftung
  • Arbeit und Personalwesen
  • Krankheit und Unfall; Alter, Invalidität und Tod
  • Vererben und Teilen
  • Haftung und Versicherung
  • Auto und Strassenverkehr
  • Anklage und Strafe
  • Verträge, Statuten und Reglemente
  • Vereine und Stiftungen
  • Staat und Verwaltung

Themen, die uns näher sind als uns oft bewusst ist. Sein Recht einfordern, darum geht es. Und dort, wo es viel zu verlieren und viel zu gewinnen gibt, dort kommen Juristen zum Einsatz. Die rechtliche Elite, die weiss, was Recht ist.

Kulturelle Unterschiede

Komischerweise gehen wir beim Recht immer von unserem europäisch geprägten Recht aus. Recht ist gefühlte Wahrheit und gilt seit Jahren so. Doch da gibt es noch andere «Rechte». Die Blutrache oder Vendetta (Synonym) zum Beispiel ist laut Wikipedia.org ein Prinzip zur Sühnung von Verbrechen, bei dem Tötungen oder andere Ehrverletzungen durch Tötungen gerächt werden. Sie stellt die Ultima Ratio der Konfliktbewältigung innerhalb einer Fehde dar. Rechtlich gesehen würde diese «Rechtsbeanspruchung» bei uns durchfallen. Anzeige wegen Gewaltanwendung wäre die Folge. Recht wird von der zuständigen Justitia eines Landes geregelt. Das kann unterschiedlich sein. Lässt sich denn alles mit Recht regeln?

Recht und Wahrheit

Ist es nicht so, dass unser eigenes Gefühl, ob wir fair behandelt wurden, uns oft im Wege steht? Ich finde die Mehrwertsteuer fair, solange ich sie nicht selbst bezahlen muss. Geschwindigkeitsübertreter sollen eine Busse erhalten, ganz klar. Doch wie sieht es aus, wenn ich mal vom Radar geblitzt werde? Kennen Sie diese Gefühle? Sobald wir selbst betroffen und ausgeliefert sind, empfinden wir Recht / Gesetz oft als Unrecht. Sobald es an Herz und Nieren geht, muss geklärt werden, wer letztendlich im Recht ist. Dafür gibt es die Rechtsordnung. Paragraphen eben. Die Mühlen des Gesetzes allerdings, mahlen bekanntlich langsam. Man muss sich schon die Frage stellen, was einem die Strapazen, die mit der rechtlichen Forderungen einhergehen, wirklich wert sind. Recht haben bedeutet eben nicht immer, als Gewinner vom Platz zu gehen. Manchmal gibt es auch zwei Verlierer.

«Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht» sagte Marie Ebner von Eschenbach. Es kann nicht alles geklärt werden. Das wäre dann ein Fall für die Liebe. Denn diese denkt immer längerfristiger als alles Recht …

28 Jan

Patenschaft: Hilfe zur Selbsthilfe

Not kennt keine Grenzen!

Geht es Ihnen auch so? Als Sie vor 5 Jahren von der Not in andern Ländern gelesen und gehört haben, war die Betroffenheit anders als heute. Warum? Weil das alles weit weg war und auch weit weg blieb… Die letzten 2 Jahre haben uns eines Besseren belehrt. Not wird wohl weltweit ein ständiger Gast bleiben. Und sie ist uns näher gekommen als je zuvor. Bei uns sind Menschen, die in grösster Verzweiflung ihre Heimat verlassen haben, in der Hoffnung auf Sicherheit und ein besseres Leben.

Hauptgefahr Angst auf beiden Seiten

Wenn mein Hund Angst hat und auf jemanden trifft, der auch Angst hat, wird die Spannung sicht- und spürbar. Nicht, dass ich Flüchtlinge mit Hunden vergleiche, bewahre, doch wo Unsicherheit herrscht, besteht die Gefahr der Eskalation. Wir dürfen nicht vergessen, dass die jetzige Situation für Menschen aus allen Kulturen eine völlig neue Ausgangslage bedeutet. Eine, die wir bisher nicht kannten. Dass dadurch Unsicherheit entsteht, liegt auf der Hand. Nähe und Distanz können vieles verändern. Verdrängung ist heute nicht mehr möglich.

Patenschaft, die aus Not- zur Selbsthilfe führt
Not kennt keine Grenzen.

Wie wir reagieren, hat verschiedene Auswirkungen

Wer die Heimat verliert, muss sich völlig neu orientieren. Dazu braucht man Menschen, die ihre Kultur und ihre eigenen Wurzeln kennen, sprich stabil sind. Stabilität vermittelt Ruhe, ermöglicht Gelassenheit. So kann man sich öffnen und Begegnungen wagen. Distanz und Urteile sind langfristig keine gute Lösung. Verständnis aufbringen und Verantwortung fordern sind wichtige Leitplanken im Zusammenleben mit anderen Kulturen.

Kommunikation funktioniert besser

Zurück zur Not in fremden Ländern. Was sich weit weg von uns abspielt, kann uns nicht egal sein. Wenn die Not steigt, kann keine Gesellschaft und Kultur mehr überleben. Perspektiven schwinden. Bleibt nur noch die Flucht. Dies spricht sich herum. Führt bei Erfolg zu Nachahmern. Dank sozialer Medien und moderner Kommunikation ist man auf dem Laufenden, wie es im möglichen Zielland aussieht. Wo der Weg zum Ziel durchführt. Wie die Verwandten aufgenommen und verpflegt wurden. Der Blickwinkel wird verschoben. «Dort geht es den Menschen gut, hier herrscht Krieg.» Wer denkt unter diesen Voraussetzungen nicht an Exodus? Nachvollziehbar und doch irgendwie ungesund.

Existenz sichern ermöglicht den Aufbruch zum Bleiben

Jedes Land braucht eine stabile Regierung. Braucht jeden Menschen, der bereit ist, sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Hilfe zur Selbsthilfe. «Suche der Stadt Bestes» heisst es in einem Vers der Bibel. Wo ein Land, eine Region oder eine Stadt gemeinsame Ziele erarbeitet und sie gemeinsam zu erreichen versuchen, können sich neue, lebenswerte Perspektiven auftun. Zumindest so lange, wie es um die Ziele geht und nicht darum, um jeden Preis Recht zu haben. Manchmal braucht es Hilfe von aussen. Patenschaften, Entwicklungshelfer, die unterstützend wirken, damit sich Menschen ausbilden lassen können. Damit sie Wasserleitungen aufbauen können, um genug Wasser zu haben. Wer in seiner Not alleine bleibt, sei das im Heimatland oder in der Ferne, wird das tun, was alle orientierungslosen Menschen tun. Sich orientierungslos verhalten. Not führt zu Umwegen. Zu eigenen Auslegungen von Grenzen und Gesetzen.

Patenschaft, die aus Not- zur Selbsthilfe führt

Wir haben es in der Hand, präventiv zu wirken. Mehr als bisher. Zum Beispiel mit Hilfswerken oder einer Patenschaft in Afrika wie sie TearFund anbietet. Mit Hilfe von Patenschaften kann Nahrung bereitstellt, Unterstützung bei der Gesundheitsversorgung geboten und Not eingegrenzt werden. Existenz ermöglichen. So können Perspektiven im eigenen Land erhalten und wieder neu aufgebaut werden. So kann aus Nothilfe wieder Selbsthilfe wachsen. Mit wegsehen, weil’s «weit weg» ist, ist es nicht getan.

26 Jan

Treffpunkt Baustelle: Sicherheit und Überwachung als Pflicht

Treffpunkt Baustelle: Sicherheit momentan und nachhaltig

Wo gebaut wird, da muss Sicherheit grossgeschrieben werden. Direkt auf der Baustelle und nachhaltig durch eine fehlerfreie Bauweise.

Treffpunkt Baustelle: Überwachung und Bauabnahme durch Profis
Treffpunkt Baustelle: Überwachung und Bauabnahme durch Profis

 

Direkt auf der Baustelle: Mit Werbespots Betroffenheit auslösen

Seit einiger Zeit fallen mir die Werbespots der SUVA auf. Dargestellt werden mögliche Unfälle aus dem Alltag. Eine menschengrosse und –ähnliche Puppe, die von einem Dach herunterfällt, konfrontiert einen mit der Realität. Schockwirkung. In den dargestellten Fällen auch ein absolutes Muss. Auch Baustellen werden zum Thema gemacht. Auf Suva.ch ist nachzulesen, dass es, um Unfälle auf Baustellen zu verhindern, den Einsatz aller Beteiligten brauche. Prävention ist wichtig. Viele Unfälle könnten durch einfache Massnahmen verhindert werden. Jeder Unfall ist einer zu viel. Es geht um Menschenleben, die durch nichts ersetzt werden können. Ein etwa zehnminütiges Trickfilm-Video auf YouTube.com zeigt einige Gefahren auf. Die Darstellung von Praxisfällen sensibilisiert.

Tipp:

SUVA Prävention: Napo auf der Baustelle
SUVA Prävention: Napo auf der Baustelle

 

Nachhaltig bauen: Langfristige Sicherheit durch Überwachung

Unfallverhütung setzt direkt während des Baus an. Geringe Unfallgefahr für Bewohner oder Besucher öffentlicher Gebäude kann zudem auch durch eine saubere Bauweise gewährleistet werden. Fehler- und Pfuscheingrenzung dank Webcams, die zur Überwachung des Bauablaufs dienen. Auch Webcams haben mit Sicherheit zu tun. Sicherheit für den Bauherren, dass er auf eine saubere Dokumentation zugreifen kann. Wie die digitale Überwachung funktioniert, kann man zum Beispiel auf Baustellen-Webcam.ch nachlesen. Das Zeitraffer-Dokument hilft bei späteren Abklärungen oder besser bereits zur Verhinderung von Bauschäden oder Baumängeln. Es dokumentiert detailliert einzelne Bauabschnitte und empfiehlt sich heute für jedes Bauprojekt.

Prävention sorgt vor

Es ist wie in vielen anderen Bereichen: Wer vorgesorgt, kann am Schluss profitieren. Gesundheitlich, finanziell, überhaupt. Vorsorgen ist besser als heilen. Vorsorgen ist besser als streiten. Nicht nur auf der Baustelle!

Weiterer Blog zum Thema sinnvoll Bauen:

5 Okt

Das WWW: Der Wunsch nach Freiheit und Sicherheit

Dann und wann halte ich als Coach und Online-Marketing-Spezialist Referate. Zum Beispiel zum Thema Internet. Insbesondere bei Anlässen mit Männern taucht nicht selten die Frage auf, wie man sich besser schützen kann. Vor Hackerangriffen, vor Viren u.a. Frauen hingegen möchten mehr wissen, wie sie ihre Kinder vor nicht jugendfreien Inhalten schützen können. Richtlinien, wie viel ein Kind gamen darf (Zeit). Das Internet hat sich einen Weg gebahnt. In einer Art und Weise und mit einem Tempo, das uns alle überfordert. Ohne Erfahrung oder Schulung wurde uns der Zugang zu einer Welt geöffnet, wo vieles möglich ist und vieles ohne Filter gezeigt wird. Grenzen sind einfach so verschoben worden. Die Welt wurde eins. Zumindest technisch gesehen. Dies erfordert nicht nur Schutz der Anwender, sondern auch einen gezielten Umgang.

Thema Sicherheit der IT oder im Internet: Für Unternehmen wie für Private

Das Internet – nicht nur grenzenlos, sondern auch unauslöschlich

Im Internet können alle etwas veröffentlichen. Sie können dies so tun, dass man den Eindruck hat, die Betreiber seien Profis. Nicht nur Papier nimmt alles an, auch im WWW kann vieles veröffentlicht werden. Weil preiswert, ist es erschwinglich. Während früher viele Ideen an den Kosten scheiterten, werden sie auf einmal umsetzbar. Doch was einmal im Netz ist, ist sozusagen verewigt.

Zwei Wege: IT-Profi für Sicherheit und mein eigenes Handeln

Wann besteht die (grösste) Gefahr, dass man gehackt wird? Dann, wenn man ein erfolgreiches Unternehmen ist und es sich darum lohnt, einen Hackangriff zu wagen. Technik, bzw. Software ist zu einem Macht-Instrument geworden. Die heutige Technik ermöglicht es, mit geringem Aufwand entsprechende Schadsoftware zu entwickeln. Kleiner Aufwand, grosse Wirkung. Diese Tatsache schliesst Privatpersonen leider nicht aus. Das gilt auch bei Viren. Unternehmen tun gut daran, je nach Grösse Ihre IT an ein professionelles IT-Unternehmen zu outsourcen. Grund: Dessen Mitarbeiter sind tagtäglich mit diesen Herausforderungen konfrontiert und deshalb fit auf höchstem Niveau.

Und was macht eine Privatperson?

Grundsätzlich sollte nichts im WWW veröffentlicht werden, was nicht die ganze Welt sehen darf! Auch wenn es geschützte Bereiche gibt, sind diese nur solange geschützt, wie die Sicherheitsvorkehrungen genügen. Beispiele dazu zeigen die folgenden Pressemeldungen netzwelt.de: «Adult Friend Finder gehackt: Klarnamen und sexuelle Vorlieben im Netz – Pikante Details offengelegt». Man kann es also drehen und wenden wie man will, Daten sind im Internet immer in Gefahr: «Lovoo: Login nach Hacker-Angriff wieder möglich – Kein Diebstahl von Nutzerdaten». Den grössten Einfluss haben Privatnutzer mit ihrem Handeln. Sich darum gut überlegen, was man wie im WWW veröffentlicht – auch in «geschützten Räumen».

Nutzen für das Selbstmarketing

Ich staune oft, was für Profilbilder in Facebook veröffentlicht werden. Man hat den Eindruck, dass diese Bilder sehr unreflektiert hineingestellt werden. Ohne jegliche Überlegung, wie sie wohl wirken und wer sie sehen kann. Der Witz ist: Das Internet ist grundsätzlich eine Chance, sich selbst darzustellen. Möglichkeiten gibt es viele. Zum Beispiel als Profi in einem bestimmten berufsbedingten Thema. Will heissen: Man schreibt über seine Kompetenzen, bzw. über Dinge, die man später für Bewerbungen nützen könnte. Fotografie, Garten etc.

Es ist wie im Leben. Internet ist das, was Frau und Mann (bewusst!) daraus machen …

Wie wichtig ist das Thema IT-Sicherheit?

Weiterführender Tipp für Sie ausgesucht

Nachfolgend ein paar Newsmeldungen, die die Aussage unterstreichen, dass nichts ins Internet gehört, was nicht von der ganzen Welt gesehen werden darf.

  • Inside-it.ch: Hacker plündern die Konten von mehr als 225’000 Apple-Nutzern
  • zdnet.de: Hacker erbeuten bei Angriff auf Finanzmakler Scottrade Daten von 4,6 Millionen Kunden
  • hl-live.de: Kolosseum: Die Rückkehr der Profi-Hacker
  • Finanzen.ch: Credit Suisse: IT-Sicherheit durch Hacker-Angriffe gefährdet