27 Jul

Begriffslexikon: Was ist Photovoltaik?

Aus der Serie Begriffslexikon: Photovoltaik

Ein Begriff, der immer häufiger auftaucht, ist Photovoltaik. Der traditionelle Griff zum Duden klärt mich auch gleich über die neue Schreibweise auf: Fotovoltaik. Gebe ich bei Google Photovoltaik ein, will die Suchmaschine 10‘400‘000 Suchergebnisse gefunden haben. Unter Fotovoltaik sind es nur gerade 1‘030‘000. Die neue Schreibweise hat sich also noch nicht durchgesetzt.

Zurück zum Duden. Dieser beschreibt Photovoltaik als ein «Teilgebiet der Elektronik». Das überrascht mich ein wenig. Ich hätte Photovoltaik klar den erneuerbaren Energien zugeordnet. Aber vielleicht schliesst ja das eine das andere nicht aus?

Umwandlung in elektrische Energie

Die Online-Enzyklopödie Wikipedia beschreibt Photovoltaik als «die direkte Umwandlung von Lichtenergie, meist aus Sonnenlicht, in elektrische Energie mittels Solarzellen». Für Planet-Wissen.de ist Photovoltaik eine so genannt saubere Energiequelle, die unbeschränkt vorhanden ist. Die Sonnenenergie, beziehungsweise das Sonnenlicht, wird mit grossen Spiegeln gebündelt und in Wärme umgewandelt. So können Dampfturbinen angetrieben werden.

Der gewonnene Strom könne als Gleichstrom über grosse Entfernungen transportiert werden, berichtet Planet-Wissen.de weiter. Derartige Solarkraftwerke seien bereits in Spanien und Kalifornien in Betrieb (Planet-Wissen.de).

Photovoltaik / Sonnenenergie – Energie der Zukunft?

Swisssolar.ch berichtet, dass pro Jahr mehr Energieproduktion aus Solarzellen zugebaut wird, als aus Atomkraftwerken. Die Photovoltaik-Branche habe in der Schweiz bereits eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung mit 10‘000 Arbeitsplätzen und einem Jahresumsatz von rund 2 Milliarden CHF. Dieser Entwicklung förderlich ist sicher auch die Tatsache, dass die Solarzellen mit immer dünneren Siliziumscheiben in den ersten 2 Jahren mehr Strom erzeugen, als bei der Herstellung benötigt wurde. (Quelle: photovoltaik-profit.de)

Recycling

Können Photovoltaik Zellen fachgerecht entsorgt werden? Diese Frage kann im Moment noch nicht genau beantwortet werden. Im grossen Stil falle eine Entsorgung erst zirka im Jahr 2030 an. Dies berichtet SRF in der Mailbox vom 08.02.2011. Die Industrie sei sich bewusst, dass die Frage der Entsorgung vorhanden ist. Im Moment werden die beim Händler zurückgegebenen Solarzellen sauber nach Rohstoffen getrennt. Ziel sei es, die einzelnen Stoffe wieder verwenden zu können. Die Industrie ist sich bewusst, dass das Thema Entsorgung latent vorhanden ist und arbeitet an möglichen Lösungen.

6 Mrz

Photovoltaik ist nicht überall möglich

Sonnenenergie boomt. Warum? Weil sie erneuerbar ist und grenzenlos zur Verfügung steht. Zudem hinterlässt Sonnenenergie keinen Abfall und kommt ohne Lärm und Abgas aus. Auf Senero.ch, einem Anbieter für Photovoltaik-Anlagen, habe ich gelesen, dass Photovoltaik eine Energiequelle der Zukunft sei. Eine überzeugende Sache also. Daher habe ich auch ich mir vorgenommen, in diese Energie zu investieren. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan solle bis Ende des Jahres 2017 die Leistung von Photovoltaik auf 188.4 MW ansteigen. Davon möchte natürlich auch ich profitieren.Mit Photovoltaik-Anlagen Sonnenenergie nutzen

Stolpersteine Lukarne

Ich habe mein Haus in Google Maps herauskopiert, sodass ich ein Dokument zusammenstellen kann und es einem Anbieter für Photovoltaik zustellen kann. Dazu ein paar ergänzende Sätze, wie die Hauslage ist und welche Rückmeldungen ich schon von Bauberatern erhalten habe, was machbar ist und was nicht. Mein Fazit bis heute: Erneuerbare Energien haben Vorteile aber auch viele Herausforderungen. Seit Fukushima ist man sich mehr bewusst, dass Atomstrom gefährlich werden kann. Dieses Ereignis hat uns einen Stupf gegeben, zumindest mal ansatzweise umzudenken und nach anderen Energie-Arten zu suchen. Verzichten möchten wir ja nicht.

Eine Photovoltaik-Anlage konkret planen
Eine Photovoltaik-Anlage konkret planen

Erneuerbare Energien müssen weiterentwickelt werden

Mein Versuch in Photovoltaik-Anlagen zu investieren ist indes gescheitert. Das Haus hat auf dem Dach zu viele Lukarnen und so kann die notwendige Fläche von 120 m2 (für 5 Parteien) nicht abgedeckt werden. Der einschätzbare Aufwand wäre zu gross. Trotzdem: Gut, dass diese und andere erneuerbare Energien weiterentwickelt werden, gut, dass die Sonnenenergie nicht so schnell aufgebraucht ist und uns die Möglichkeit gibt, neue Formen der Speicherung dieses himmlischen und kostenlosen Naturstroms zu entwickeln. Wir bleiben dran.

25 Sep

Erneuerbare Energien – alle sind gefragt

Nicht erst seit dem Atomunfall in Fukushima Japan ist Sonnenenergie, beziehungsweise sind erneuerbare Energien, ein wichtiges Thema. Energie hilft der Wirtschaft, ihren Leistungsauftrag zu absolvieren. Energie ist der Grundstein in der Produktion. Sie ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch Ausnahmesituationen wie diejenige in Japan zeigen auf, es muss nach Alternativen gesucht werden. Eines hat der Atomunfall bewirkt: Es findet auch auf politischer Ebene ein Umdenken statt. Weitere alternative Energien müssen gesucht und Menschen müssen auf einen verantwortungsvollen Stromverbrauch sensibilisiert werden.

Grüner Strom, erneuerbare Energien fördern
Grüner Strom, erneuerbare Energien fördern

Laut einem Bereich von Suedostschweiz.ch hat Bundesrat Didier Burkhalter im Rahmen der Eröffnung der UNO-Generalversammlung an der Energie-Konferenz bekräftigt: Die Schweiz sei bereit, ihre Bemühungen zur Unterstützung der Initiative nachhaltige Energie für alle zu verdoppeln. Sie stelle Fachkräfte und Mittel zur Verfügung, um die Ziele in internationaler Zusammenarbeit zu erreichen (Quelle: Suedostschweiz.ch).

Die Schweiz und erneuerbare Energien

Laut dem Bundesamt für Energie besitze die Schweiz vor allem mit der Wasserkraft einen traditionsreichen und gewichtigen erneuerbaren Energieträger. Langfristige Potenziale der einheimischen, erneuerbaren Energien zeigen, dass in fast allen Bereichen sehr gute Aussichten für den Strom- und Wärmebereich bestehen würden. Andererseits sei klar, dass die grossen Potenziale der Photovoltaik  oder der Geothermie vor allem aus wirtschaftlichen Gründen erst in rund 30 Jahren vollständig ausgeschöpft werden können. Dem gegenüber stehen die kurzfristig verfügbaren und das teilweise schon wirtschaftlich konkurrenzfähige Holz und sowie die übrige Biomasse, Umgebungswärme, Elektrizität aus Kleinwasserkraftwerken sowie in bescheidenerem Ausmass auch Windstrom. (Quelle: bfe.admin).

Verantwortung Stromverbrauch

Trotz zahlreicher Massnahmen Energie zu reduzieren, nimmt der Verbrauch weiter zu und wir werden immer mehr abhängiger. Im Artikel «Effizienter mehr verbrauchen» der NZZ, schreibt Autor Marcel Hänggi «Die Technik wird stetig besser, seit es sie gibt. Nur hat das noch nie dazu geführt, dass der Verbrauch pro Kopf insgesamt zurückging. Man kann eben auch immer effizienter immer mehr verschwenden.» (Quelle: NZZ.ch). Damit greift er ein Urproblem der Menschen auf. Wir wollen alle immer mehr, nur verzichten (trotz Überfluss) wollen wir lieber nicht. Wenn die Energiefrage nicht zur Gesamtaufgabe aller Menschen wird, helfen alle Berechnungen und Ziele nichts. Es ist eine Frage der persönlichen Einstellung, der Wahrnehmung, dass wir vieles gar nicht brauchen und dass vieles was wir besitzen letztendlich nur auf Zeit ist.

Sonnenenergie mit einer Photovoltaik Anlage nutzen
Sonnenenergie mit einer Photovoltaik Anlage nutzen

Tipp: Mit einer Photovoltaik Anlage in langfristige Energie investieren

Sonnenenergie ist eine der wichtigsten erneuerbaren Energien. Sie ist genügend vorhanden und hat einige Vorteile:
• Photovoltaik ist eigene Stromproduktion, die ohne Abfall, ohne Lärm und ohne Abgas auskommt.
• Eine Solarstromanlage produziert bei geringem Wartungsaufwand während mindestens 30 Jahren Strom.
• Photovoltaik ist eine Energiequelle der Zukunft. Darum wird sie weiterentwickelt.

(Quelle: Senero.ch)

 

5 Jun

Umweltbelastung: Statt zusehen handeln – erneuerbare Ressourcen fördern

Folgen der Umweltbelastung

Laut dem Artikel «Chemikalie ändert Verhalten späterer Generationen» vom Nachrichtenmagazin Spiegel, haben US-amerikanische Wissenschaftler herausgefunden, dass Nachkommen von Umweltbelastung und Giftstoffen beeinflusst werden können.

«Eine Dosis eines Pflanzenschutzmittels beeinträchtigt nicht nur trächtige Ratten» schreibt Spiegel.de in der Ausgabe vom 22. Mai 2012. Es betreffe auch deren Urenkel. «Ein Experiment mit den Nagern zeigt, was für weitreichende Folgen giftige Chemikalien haben können.» Aus dem Leben (gemeint sind unsere Gedanken), ist eben nicht aus dem Sinn (Realität). Es geht darum erneuerbare Energien zu nutzen und mit Erd- und Rückbau, giftige Stoffe fachgerecht zu entsorgen. Unserer Umwelt zuliebe. Auch wenn Ratten nicht Menschen sind, so sind sie doch Lebenwesen.

Auswirkungen beim Menschen bleiben offen

Die Nachkommen dieser Ratten reagierten noch nach drei Generationen sensibler auf Stress und hatten ein höheres Körpergewicht als Ratten mit unbelasteten Vorfahren. Die Aktivität zahlreicher Gene im Gehirn sei bei diesen Ratten ebenfalls verändert gewesen, schreiben die Forscher um Michael Skinner von der University of Texas in Austin. Der Spiegel schreibt weiter, dass die Studie nicht klärt, ob beim Menschen Ähnliches passiert. Fact ist, dass sich die Umweltbedingungen stark verändert haben und die Lebensqualität negativ beeinflussen können.

Die Zeichen sind deutlich! Was können wir tun?

Muss ein Einfluss auf unsere Nachkommen erst bewiesen werden, damit wir umdenken? Die Signale sind deutlich. Laut swissworld.org werden im Lauf dieses Jahrhunderts 50 bis 90 % der Schweizer Gletscher bei gleichbleibenden Umweltverhältnissen ganz verschwinden. Wir aber leben vom Wasser der Gletscher. Die Welt hat genug Krisenherde, die aufgrund von fatalem Handeln durch den Menschen Natur und Umwelt zerstört haben (Beispiel Fukushima).

Rückgang der Gletscher - ein sichtbares Zeichen der Umweltveränderungen
Foto © swisshippo – Fotolia.com – Rückgang der Gletscher – ein sichtbares Zeichen der Umweltveränderungen

 

Zahlreiche Branchen bieten heute natürliche Alternativen an, oder solche, die die Umwelt schonen. Nachfolgend drei Beispiele:

Photovoltaik Anlage

Die Sonne liefert uns täglich Energie. Wenn wir diese mehr nutzen (können), sinkt die Abhängigkeit durch Atomenergie. Mag sein, dass es noch nicht die grosse Veränderung ist, aber es ist ein Anfang. Jeder Schritt auf natürlich erneuerbare Energie zu, ist auch wie ein Ja zu den nachfolgenden Generationen.

Photovoltaik Anlage: Solarenergie nutzen
Foto © Marina Lohrbach, Fotolia.de – Photovoltaik Anlage: Solarenergie nutzen

Erdbau – Rückbau: schonen und fachgerecht entsorgen

Im Erbau, Rückbau (komplettes oder teilweises Zerstören und Entsorgen von Hoch- und Tiefbauten aller Art) werden verschiedene Baustoffe an der Quelle getrennt. Diese werden geordnet, damit auch die fachgerechte Entsorgung gewährleistet und Wiederverwertbares in den Materialkreislauf zurückgeführt werden kann. Zum Erdbau gehören laut der Internet Enzyklopädie Wikipedia Baumassnahmen, bei denen der Boden in seiner Lage, in seiner Form und in seiner Lagerungsbeschaffenheit verändert wird. Im Erdbau sind starke und sanfte Kräfte gefragt, um den Untergrund zu schonen. Mehr Infos zu Erdbau und Rückbau.

Erdbau und Rückbau: Umwelt schonen und Ressourcen neu verwerten
Foto © Stefan Merkle – Fotolia.de – Erdbau und Rückbau: Umwelt schonen und Ressourcen neu verwerten

Haus bauen mit Holz

Wer sein Haus mit Holz baut, setzt auf einen nachwachsenden Rohstoff. Nicht nur das: Ein Haus aus Holz setzt Akzente und fällt durch einen einzigartigen Stil auf. Holz lässt sich mit vielen anderen Materialien ideal ergänzen. Es vermittelt Behaglichkeit und ein gesundes Wohnklima sowie isolierende, schall- und wärmedämmende Eigenschaften. Ein Haus mit Holz bauen ist ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll. Mehr Infos zu Haus bauen mit Holz.

Haus bauen mit Holz: nachwachsende Ressourcen nutzen
Haus bauen mit Holz: nachwachsende Ressourcen nutzen

 

Tipp zum Thema Garten: