7 Jun

Respektvoller Umgang mit Ressourcen

Nachhaltigkeit in der Arealentwicklung

Die Tatsache, dass die meisten Ressourcen auf unserem Planeten nur in begrenztem Masse zur Verfügung stehen, verpflichtet zu nachhaltigem Handeln. Verantwortungsvoller und wertschätzender Umgang mit den vorhandenen Rohstoffen sowie mit Wasser und Energie ist im Interesse der gesamten Gemeinschaft. Dazu gehört auch der Erhalt und die Konservierung bestehender Sachwerte, wie beispielsweise von Maschinen und Kraftfahrzeugen aber auch von Immobilien. Die Lösung heisst: Arealentwicklung.

Nachhaltiges Handeln in der Arealentwicklung umfasst neben dem Erhalt historischer Bausubstanz auch die Umsetzung von Massnahmen zum Energiesparen und das Fokussieren auf umweltfreundliche und zukunftsfähige Energiequellen. Das impliziert beispielsweise, dass Immobilien beim Ausbau oder der Sanierung mit Solaranlagen oder Holzschnitzelheizungen ausgestattet werden.

In der Araelentwicklung wichtig: das erhalten der historischen Bausubstanz
Bausubstanz soll wenn möglich erhalten bleiben.

Graue Energie von Bauobjekten

Für den Bau eines Gebäudes wird eine grosse Menge an Energie eingesetzt, die als «graue Energie» bezeichnet wird. Sie beinhaltet unter anderem den Transport der Baumaterialien aber auch die Energiemenge, die bereits bei der Produktion der Baustoffe benötigt und in die Herstellung des Gebäudes und der dazugehörigen Infrastruktur investiert wurde.

Um eine Vorstellung zu bekommen, wie hoch die graue Energie eines einzigen Industriegebäudes ist, nachfolgend ein Beispiel:

Die graue Energie des Rohbaus der Spinnerei III im Kunzareal Windisch, einem Arealentwicklungsprojekt der HIAG, beträgt beispielsweise 10.800.000 kWh. Mit dieser Energiemenge könnte das sanierte Gebäude ungefähr 150 Jahre lang beheizt werden.

Es lohnt sich also aus Gründen der Nachhaltigkeit, historische Bausubstanz zu erhalten und zu pflegen. Bei denkmalgeschützten Objekten kommt noch hinzu, dass sie einen hohen ideellen Wert haben, den es zu bewahren lohnt.

Arealentwicklung und Strom aus Schweizer Solar- und Wasserkraft

Die Arealentwicklerin HIAG ist führend im Bereich der Umnutzung und Entwicklung von ehemals industriell genutzten Arealen in der Schweiz. Sie ist Vorreiterin im Bereich des nachhaltigen Handelns bei der Arealentwicklung. So setzt die HIAG bei der Sanierung der Areale auf Solarenergie und installiert grosse Photovoltaikanlagen. Einige HIAG-Projekte, ehemalige Industrieareale, liegen direkt an Flussläufen.

Beispiel: Das Walzmühle-Areal

Die ehemals ansässigen Industriebetriebe, häufig waren dies Spinnereien, nutzten bereits vor 200 Jahren die Wasserkraft, um ihre Spindeln zu betreiben. So diente beispielsweise die Wasserkraft der Reuss der Baumwollspinnerei Kunz in Windisch als Energiequelle und auch am Standort der ehemaligen Spinnerei Floos in Aathal setzte man bereits Anfang des 19. Jahrhunderts auf Wasserkraft.

Die HIAG hat sich das Ziel gesetzt, an ihren Arealen auch weiterhin das Potenzial der alten Wasserkraftwerke zu nutzen. Deshalb investiert sie intensiv in die Instandsetzung und den Erhalt der teilweise unter Denkmalschutz stehenden Kraftwerke. So produzierten die Anlagen der HIAG an drei Standorten im Zürcher Oberland, in Biberist und in Diesbach im Jahr 2016 insgesamt ca. 6.456.935 kWh Strom, was in etwa dem durchschnittlichen jährlichen Strombedarf von rund 1.614 Zwei-Personen-Haushalten entspricht.

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