5 Mrz

Potentielle Probleme bei der Bauabnahme

(Von Jasmin Taher) Endlich ist das langersehnte Eigenheim fertig. Nur noch die Bauabnahme, dann kann das Wunschhaus bezogen werden. Doch aufgepasst: Die Bauabnahme ist extrem wichtig, weil sie später Nerven und Geldbeutel schont! Nachfolgend die wichtigsten Tipps.

Die Bauabnahme ist die finale Abnahme und Kontrolle eines fertiggestellten Bauwerks.

Der Bauherr bescheinigt bei der Bauabnahme den Erstellern des Hauses, dass die Arbeiten korrekt durchgeführt wurden und keine Mängel am Gebäude beziehungsweise den Werk- und Bauteilen erkennbar sind.

Bei der Bauabnahme wird ein Abnahmeprotokoll erstellt. Für unerfahrene Bauherren birgt eine solche Bauabnahme viele Risiken. Werden Mängel bei der Bauabnahme nicht erkannt und somit nicht reklamiert und im Abnahmeprotokoll notiert, können sie später zumeist nicht nachgemeldet werden.

Potentielle Probleme bei der Bauabnahme
Bauabnahme: Fachwissen ist extrem wichtig!

Darauf müssen Sie achten!

  • Mögliche Probleme bei der Bauabnahme können durch Zeitdruck oder einen falsch gesetzten Inspektionszeitpunkt entstehen.
  • Wenn Ihnen nicht genügend Zeit für die Prüfung des neu erbauten Hauses oder der Wohnung bleibt, ist eine sorgfältige Inspektion der Wohnräume sowie aller Nebenräume, des Kellers, der Garage oder der Stellplätze nicht möglich.
  • Zudem sollte das Abnahmeprotokoll ordentlich geführt und geprüft werden, was zusätzliche Zeit in Anspruch nimmt.
  • Für die gesamte finale Inspektion inklusive Begehung und Kontrolle des Abnahmeprotokolls sollten bei einem Einfamilienhaus mindestens drei Stunden einkalkuliert werden, bei einer Wohnung inklusive Gemeinschaftseigentum mindestens zwei Stunden.
  • Zudem ist der Zeitpunkt der Begehung des Gebäudes wichtig, da manche Mängel nur bei Tageslicht festgestellt werden können. So sieht man Kratzer oder Unebenheiten in Glas oder glatten Oberflächen nur im Hellen.
  • Eine Bauabnahme in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden ist also nicht zu empfehlen. Zusätzlich ist es auch bei Tageslicht ratsam, eine leistungsstarke Taschenlampe mitzunehmen.

Eine detaillierte Erfassung der Mängel ist empfehlenswert

Die Auflistung der Mängel – auch von bereits bekannten Mängeln – sollte möglichst detailliert und gut verständlich formuliert sein. Die aus der Liste resultierenden Mängelrügen an die ausführenden Unternehmer müssen sorgfältig verfasst sein. Bei der Bauabnahme sollte auch protokolliert werden, wie der aktuelle Status von bereits bekannten und gemeldeten Mängeln ist. Am besten gleich nach der Abnahme sollten Sie den Handwerkern etwaige Mängelrügen zukommen lassen.

Üblicherweise laufen Garantie- und Rüge- und Mängelfristen für Handwerksleistungen ab dem Zeitpunkt der Bauabnahme.

Es können jedoch im Werkvertrag abweichende Fristen vereinbart werden.

Und vergessen Sie nicht, nach der Abnahme das Protokoll auch vom Architekten oder Bauleiter unterzeichnen zu lassen.

Ein Berater für die Bauabnahme

Die Bauabnahme ist für Bauherren der wichtigste Moment im Bauprojekt. Das gesamte Bauwerk soll auf Schäden geprüft werden. Wird ein augenfälliger Schaden bei der Gebäudebegehung festgestellt und nicht umgehend gerügt, gilt das Gebäude mit diesem Schaden als abgenommen. Der somit genehmigte Schaden kann später nicht mehr reklamiert werden.

Um dies zu vermeiden, sollten Sie sich für die Bauabnahme einen unabhängigen Bauberater an die Seite holen.

Im Gegensatz zu Bauherren, die zumeist nur einmal in ihrem Leben bauen und nur einmal einen Bau abnehmen, nehmen Bauherrenberater regelmässig an Bauabnahmen teil. Sie bringen Fachwissen und langjährige Branchenerfahrung mit und bieten den Service an, Bauherren bei der Bauabnahme zu unterstützen. Bauberater wissen, wie Arbeiten fachgerecht ausgeführt sein sollten, wo Baumängel versteckt sein können und worauf sie bei der Bauinspektion achten müssen.

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Weiterführende Tipps aus dem Web

© raeber-leben-blog.ch – 5.3.2020 (jt)

10 Aug

Bauen: Klare Regelungen und Kontrolle statt reines Vertrauen

Im Schnitt werden pro Baueinheit in der Schweiz 15 Baumängel festgestellt, lese ich im Artikel «Bauschäden» auf hev-schweiz.ch. Das ist, wenn man die Komplexität eines Gebäudebaus betrachtet, durchaus nachvollziehbar. Wären da nicht die Kosten, die beim Hausbau eben sehr hoch sind. Besonders oft betroffen seien Balkone, Terrassen und Aussenwände. Hev-schweiz.ch schreibt, dass die aus Baumängeln entstehenden Kosten mit gut 8% des Investitionsvolumens beziffert werden (Quelle: HEV-Schweiz.ch). Eine sehr gute Übersicht bietet die Grafik des Baumeisterverbands, welche ich auf Baumangel.ch gefunden habe.

Bauen: Klare Regelungen und Kontrolle statt reines Vertrauen
Bauen: Klare Regelungen und Kontrolle statt reines Vertrauen

 

Gründe für Baumängel

HEV-Schweiz.ch nennt 3 Hauptgründe für die Entstehung von Baumängeln:

  • Unsorgfältige Planung
  • Laufende Projektänderungen und
  • eine mangelhafte Bauleitung

Baumangel.ch umschreibt die Mängel so:

  • 60% betreffen die Wasserdichtigkeit der Gebäudehülle.
  • 60% sind Ausführungsmängel, 20% sind Planungsfehler, 6% sind Bauleitungsfehler.

Baumängel bedeuten:

  • Im schlimmsten Fall den rechtlichen Wege beschreiten zu müssen (grosser Aufwand für Nerven, Geld etc.)
  • Hartnäckig sein, bis die Forderungen innert der vereinbarten Frist erfüllt worden sind.
  • Grosses Frustpotenzial. Alles, was nicht bewiesen werden kann, wird ziemlich sicher von niemandem übernommen.

Baumängel sind ein heikles Thema

Das weiss auch Bauszene.ch (Bauwissen im Überblick). Baumängel  seien nicht nur ärgerlich, sondern könnten zum Spiessrutenlauf werden. Besonders, wenn die Garantie im Vertrag mit dem Generalunternehmer nicht eindeutig geregelt ist. Laut Bauszene.ch versuchen Generalunternehmer häufig, die Haftung für Mängel am Objekt auszuschliessen. Mit Folgen: Der Käufer muss Nachbesserungen oder finanzielle Entschädigung (Minderwert) direkt bei den am Bau beteiligten Unternehmen, den sogenannten Subunternehmen, einfordern.

Was man dagegen tun kann

Oft ist es die Einfachheit, die siegt. Diese Aussage ist eine Art Binsenwahrheit. Je komplexer ein Bau wird, desto grösser ist die Gefahr von Baumängeln. Das ist nicht nur im Bauwesen so. Es sind die Spezialwünsche, die die Fehlerquellen steigern. Eine genaue Analyse im Vorfeld, was machbar ist und was nicht, lohnt sich. Eine gute Planung kann einen Grossteil des Erfolges des ganzen Projektes ausmachen. Klare Kommunikation.

Wichtige und zwingende Punkte schriftlich festhalten. Zum Beispiel die SIA-Norm 118. «Mit der vertraglichen Vereinbarung der SIA-Norm 118 ändert sich auch betreffend der Rüge- und Garantiefrist einiges zugunsten des Bauherren.» und «Die SIA-Norm 118 muss aber nur angewendet werden, wenn sie in den Verträgen namentlich erwähnt wird.» (Baumangel.ch)

Natürlich will und soll man voraus denken. Vielleicht will man später ja noch etwas dazu bauen. Wer im Vorfeld denkt, hat es später einfacher. Ganz wichtig sind in diesem Punkt die Referenzen, die eine Baufirma vorzuweisen hat. Wurde ein ähnlicher Kundenwunsch schon einmal umgesetzt? Wenn ja, mit welcher Erfahrung?

Informieren Sie sich im Vorfeld gut.

Nachstehend eine Auswahl an möglichen Adressen, die für den Hausbau nützlich sind:

Quellenangaben:

Das finden Sie auf Raeber-Leben-Blog zum Thema bauen auch noch:

Holzbau ist nachhaltiger Bau

26 Jan

Treffpunkt Baustelle: Sicherheit und Überwachung als Pflicht

Treffpunkt Baustelle: Sicherheit momentan und nachhaltig

Wo gebaut wird, da muss Sicherheit grossgeschrieben werden. Direkt auf der Baustelle und nachhaltig durch eine fehlerfreie Bauweise.

Treffpunkt Baustelle: Überwachung und Bauabnahme durch Profis
Treffpunkt Baustelle: Überwachung und Bauabnahme durch Profis

 

Direkt auf der Baustelle: Mit Werbespots Betroffenheit auslösen

Seit einiger Zeit fallen mir die Werbespots der SUVA auf. Dargestellt werden mögliche Unfälle aus dem Alltag. Eine menschengrosse und –ähnliche Puppe, die von einem Dach herunterfällt, konfrontiert einen mit der Realität. Schockwirkung. In den dargestellten Fällen auch ein absolutes Muss. Auch Baustellen werden zum Thema gemacht. Auf Suva.ch ist nachzulesen, dass es, um Unfälle auf Baustellen zu verhindern, den Einsatz aller Beteiligten brauche. Prävention ist wichtig. Viele Unfälle könnten durch einfache Massnahmen verhindert werden. Jeder Unfall ist einer zu viel. Es geht um Menschenleben, die durch nichts ersetzt werden können. Ein etwa zehnminütiges Trickfilm-Video auf YouTube.com zeigt einige Gefahren auf. Die Darstellung von Praxisfällen sensibilisiert.

Tipp:

SUVA Prävention: Napo auf der Baustelle
SUVA Prävention: Napo auf der Baustelle

 

Nachhaltig bauen: Langfristige Sicherheit durch Überwachung

Unfallverhütung setzt direkt während des Baus an. Geringe Unfallgefahr für Bewohner oder Besucher öffentlicher Gebäude kann zudem auch durch eine saubere Bauweise gewährleistet werden. Fehler- und Pfuscheingrenzung dank Webcams, die zur Überwachung des Bauablaufs dienen. Auch Webcams haben mit Sicherheit zu tun. Sicherheit für den Bauherren, dass er auf eine saubere Dokumentation zugreifen kann. Wie die digitale Überwachung funktioniert, kann man zum Beispiel auf Baustellen-Webcam.ch nachlesen. Das Zeitraffer-Dokument hilft bei späteren Abklärungen oder besser bereits zur Verhinderung von Bauschäden oder Baumängeln. Es dokumentiert detailliert einzelne Bauabschnitte und empfiehlt sich heute für jedes Bauprojekt.

Prävention sorgt vor

Es ist wie in vielen anderen Bereichen: Wer vorgesorgt, kann am Schluss profitieren. Gesundheitlich, finanziell, überhaupt. Vorsorgen ist besser als heilen. Vorsorgen ist besser als streiten. Nicht nur auf der Baustelle!

Weiterer Blog zum Thema sinnvoll Bauen:

14 Nov

Bauabnahme: Warum Stichproben durch Laien nicht ausreichen

«Die Stichprobe ist keine geeignete Methode für die Qualitätskontrolle von Kondomen.» diesen lustigen und sehr aussagekräftigen Spruch habe ich auf das Spruch-Archiv.com (© Barbara) entdeckt. Fazit: Stichproben können, je nachdem, langfristige Folgen haben. Das gilt auch bei der Bauabnahme.

Bauabnahme: Warum Stichproben durch Laien nicht ausreichen
Baumängel kennen und erkennen. Das ist durch den Profi bei der Bauabnahme möglich.

Fachwissen ist bei der Bauabnahme unersetzlich

Das Bauwesen richtet sich nach den sogenannten SIA Normen (SIA = Schweizerischer Ingenieur und Architektenverein). Bei der Bauabnahme betrifft dies die SIA-Norm 118. Dabei sind sichtbare Mängel möglichst präzise schriftlich festzuhalten. Dazu kommen die Termine, bis wann die Mängel behoben sein müssen. Und wie es so üblich ist, muss diese Mängelliste von beiden Parteien unterschrieben werden. Das klingt auf den ersten Blick wie eine Wohnungsabnahme.

Nur, dass bei der Bauabnahme das notwendige Fachwissen aufgrund der Komplexität eines Baus, unersetzlich ist.

Ohne Fachwissen leidet die Qualitätskontrolle. Denn versteckte Mängel sind nun mal versteckt. Der erfahrene Bauberater weiss am ehesten, wo und wie Mängel erkannt werden können, die für den Laien nicht ersichtlich sind.

Der Bauabnahme-Experte kennt den Unterschied zwischen IST und SOLL
Ist und Soll: Eine grosse Gefahr beim Hausbau

 

Der Traum vom Eigenheim und die Gefahr der Blindheit

Man hat jahrelang gespart und nun ist der Zeitpunkt da, wo der Traum in Erfüllung geht. Was im Kopf entstanden ist, wird nun greifbar. Die Freude ist gross, man hat etwas riskiert und ein gemeinsames langfristiges Projekt vollendet. Wir Menschen sind sehr visuell geprägt, ein blitzblankes Auto kann besser und vielleicht sogar teurer verkauft werden. Oder, ein gepflegter Mensch hinterlässt einen angenehmeren Eindruck als jemand Ungepflegtes. So ist es auch beim Eigenheim. Ein neu gebautes Haus sieht nach aussen sehr schön aus.

Träume, Verwirklichung, Gefühle, sie sind im wichtigen Moment der Bauabnahme eine grosse Gefahr.

Man möchte möglichst schnell den Moment des Einzugs geniessen, anstatt sich noch lange mit Formalitäten abgeben zu müssen. Das ist bei einem externen Bauberater anders. Seine innere Distanz bewahrt vor Betriebsblindheit und hilft, enorme Kosten zu sparen!

Mehr zum Thema Bauabnahme im Web

© raeber-leben-blog.ch – überarbeitet 26.9.2019 (ar)
23 Jun

Gut beraten bei der Bauabnahme und warum sich Bauexperten lohnen

Warum kompetente Beratung Gold wert ist!

Die Freude ist gross, endlich hat das Warten ein Ende: Der grosse Tag ist da – es ist Zeit für die Bauabnahme. Jetzt wird vollendet, was so lange geplant, von dem so lange geträumt wurde. Das Einfamilienhaus oder die Geschäftsimmobilie ist bezugsbereit und vollendet! Doch aufgepasst: Die Bauabnahme kann einen teuer zu stehen kommen. Wer hier Mängel übersieht, bezahlt für deren Behebung später aus der eigenen Tasche. Es ist also Vorsicht angebracht an diesem gefühlten «Grossevent».

Die Bauabnahme durch den Profi, kostet, erspart allerdings auch. Geld, Ärger und Nerven.
Bauabnahme: mit Vorteil durch den kompetenten Bauberater

Entscheidender Fixpunkt

Der Tag der Bauabnahme ist der entscheidende Fixpunkt in einem jahrelangen Bau-Prozess. Falsche oder mangelhafte Arbeiten müssen hier festgehalten werden – sonst werden sie für den Eigentümer teuer, in einem zweifachen Sinne: Erstens haftet das Bauunternehmen nach Bauabnahme nicht mehr und zweitens bauen die nachfolgenden Arbeiten auf den übersehenen Fehlern weiter. Es lohnt sich also, die grosse Etappe rund um die Bauabnahme von einem erfahrenen Experten kontrollieren zu lassen.

Analyse des Baus mit grösster Sorgfalt

Ein Bauberater analysiert das zur Abnahme bereite Gebäude mit grösster Sorgfalt. Er weiss, worauf es ankommt. Allfällige Mängel werden von ihm exakt erfasst. Der Termin für deren Behebung wird schriftlich festgelegt. Denn was hier nicht gemeldet wird, kann später nicht mehr eingefordert werden. Konkret dokumentiert der Bauberater nicht nur Baumängel bei der Bauabnahme, seine Dienstleistungen sind wesentlich weitreichender und komplexer: Er kontrolliert Termine, setzt Vorgaben konsequent durch, überwacht den Zahlungsverkehr und prüft die Nachbesserungen.

Damit Ihre Vorstellungen wahr werden, gibt es die Bauabnahme.
Vorstellungen und Ist können sich beim Hausbau sehr unterscheiden.

 

Dank Bauberatung ruhig schlafen können

Professionelles Controlling durch einen kompetenten Bauberater lässt einen nicht nur die Nacht vor Bauabnahme ruhiger schlafen, sondern auch die Wochen und Monate danach. Verbesserungsarbeiten werden nicht selten durch die fehlbaren Firmen mit Widerwillen ausgeführt – doch das muss den Bauherren nicht kümmern, weil der Experte dafür sorgt, dass sie dennoch zu Ihrer Zufriedenstellung vollzogen werden.

Dank einer Investition in Fachkompetenz, werden Bauherren nicht nur nächtliches Wachliegen oder womöglich gar Alpträume vermeiden, sondern auch langfristig eine Menge Geld sparen können. Nichts ist beim Bauen so wichtig wie die Bauabnahme.

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13 Mrz

Ein Holzhaus bauen. Vorteile auf einen Blick

Ein Holzhaus bauen. Warum nicht?

Holz ist ein Sinnbild für Leben. Wer gerne draussen ist, weiss: Ein Spaziergang durch den Wald ist etwas ganz Besonderes. Es ist die Kombination von Duft und Sauerstoff, weichem  Boden und dem kräftigem Grün der Bäume  – Holz ist Leben. Ein Holzhaus auch.

Holz auch zuhause

Seit 20 Jahren wohne ich in einem Fertighaus, das mit Holzbau-Elementen innert kürzester Zeit erstellt wurde. Mit der Zeit erkennt man zahlreiche Vorteile gegenüber konventionellen Häusern. Nicht nur die Isolierung überzeugt, sondern auch das Styling. Natur in den eigenen vier Wänden.

In diesen 20 Jahren wurde der Holzbau weiterentwickelt. Bei meiner Recherche im Internet bin ich auf den Holzbau-Spezialisten Schindler und Scheibling und dessen Prospekt gestossen. «Ein Haus, das langlebig und ökonomisch sinnvoll gefertigt ist – und authentischen Wohngenuss verspricht. Ein Haus, das für hundert Prozent natürliches und giftfreies Wohnen steht.»

Vorteile des Holzbaus

  • Holz ist ein nachwachsender Rohstoff
  • Die Elemente lassen sich witterungsunabhängig vorfertigen
  • Die Montagezeit auf der Baustelle verkürzt sich.
  • Durch den Elementbau verkürzt sich die Bauzeit massiv.
  • Holz ist natürlich und belastet die Natur nicht.
  • Holz ist mit anderen Gestaltungselementen wie Stahl, Glas u. a. gut kombinierbar.
  • CO2Speicher – positive Auswirkungen auf das Klima

Auf Wikipedia bin ich noch zu weiteren spannenden Infos über den Hausbau gelangt. «Wird Holz gezielt genutzt und in Form von Baustoffen in Wand, Decke, Dach und Dämmung langfristig eingesetzt», diene es als CO2-Speicher und wirke sich so positiv auf das Klima aus. Wenn Holz nicht verrotte, sondern langfristig eingesetzt werde, entziehe es der Atmosphäre Kohlendioxid, schreibt Wikipedia weiter.

Natur im eigenen Heim, dank einem Holzhaus
Natur pur. Holz lebt.

 

In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus in massiver Holzbauweise mit rund 160 m² Nutzfläche würden rund 90 m³ Holz verbaut. Diese Menge an Holz speichere über die Nutzungsdauer des Hauses eine Menge von 74 t CO2. Dies entspreche der Menge, die laut Wikipedia, von etwa 52 durchschnittlichen PKW pro Jahr ausgestossen werde. Holz sei damit der einzige Baustoff, der sich nachhaltig positiv auf das Klima auswirke.

Ein Holzhaus bauen. Warum nicht?

Tipps zum Thema Haus bauen:

Überarbeitet am 31.1.2017/ar