15 Apr

Fitness-Trainer: Auf die inneren Werte kommt es an!

Wie müsste ein Fitness-Trainer sein, damit ich ein Fitnessprogramm bei ihr oder ihm buche. Diese Frage stellte mir Andreas, mein Chef aus dem zürcherischen Bäretswil. Ja wie muss er oder sie den wirklich sein? Was denken andere darüber? Spontan fielen mir die folgenden drei Kriterien ein, als ich mir überlegte, wie mein Personal-Fitness-Trainer sein müsste:

  •  fit
  • gesund und
  • schlank

Als ich dann morgens beim Zähneputzen meinen Mann fragte, meinte der, dass sein Coach

  • freundlich
  • höflich und
  • sympathisch

sein sollte.

Dabei ist mir aufgegangen, dass man bei der Wahl eines Trainers unterschiedlicher Meinung sein kann, und dass meine Meinung – entgegen meiner Erwartung – nicht unbedingt der Meinung der Allgemeinheit entspricht.

Personaltraining mit Fitness-Trainer Keren Lopata
Beispiel: Personaltraining mit Fitness-Trainer Keren Lopata

«Nach welchen Kriterien würdest Du Deinen Personal Coach aussuchen?»

Deshalb habe ich via WhatsApp (vom Smartphone aus) eine kleine Umfrage gestartet. Nachfolgend einige Antworten meiner Freunde (in alphabetischer Reihenfolge) auf meine Fragen:

«Nach welchen Kriterien würdest Du Deinen Personal Coach aussuchen? Und würdest Du eher einen männlichen oder einen weiblichen Trainer wählen? Und hättest Du unterschiedliche Ansprüche an einen weiblichen oder einen männlichen Coach?»:

Akan, Zahnarzt, aus Istanbul schrieb: «Ich glaube, ich würde eher einen männlichen Trainer bevorzugen, weil dann der Flirt-Faktor wegfällt. Er sollte auf jeden Fall kein Muskelberg sein, aber doch durchtrainiert aussehen. Ausserdem sollte ich menschlich mit ihm können. Bei einer Frau würde zu Anfang ganz automatisch ein Rasterabgleich stattfinden, was die Mann-Frau-Beziehung angeht.»

Andreas, mein Chef, aus Bäretswil schrieb: «Ich habe einen männlichen Fitness Trainer, weil ich den Eindruck habe, dass er meinen Körper besser spüren kann. Auch die Denkweise ist männlich und ich fühle mich besser verstanden.»

Bettina, sportliche Hausfrau und Mutter von zwei Kindern, aus Leonberg schrieb: «Ich würde mich auf eine Empfehlung von Freunden verlassen. Männlich oder weiblich wäre mir egal, aber sie sollten nicht zu gut aussehen. Das würde mich hemmen.»

Catherine, Privatsekretärin, aus Basel schrieb: «Mir ist es wichtig, dass er/sie gute Referenzen hat und weiss, sich dem Klienten anzupassen.»

Daniel, Snowboard- und Skilehrer, schrieb aus Flims: «Als erstes müsste mir der Coach sympathisch sein, egal ob Mann oder Frau. Dann müsste er zu mir passen, also auf mich eingehen und bei den Sachen unterstützen, die mir schwer fallen. Wichtig wäre mir ein systematisches Vorgehen mit Plan. Ich würde wohl eher eine Frau wählen. Da wäre ich motivierter beim Training.»

Grégory, Sport- und Tauchlehrer, aus Mulhouse, schrieb: «Ich wähle einen männlichen Coach, weil er von der Ausdauer und der Technik eher zu mir passt.»

Herbert, Textil-Techniker, aus Poing bei München schrieb: «Mein Trainer sollte freundlich sein, mich in den Vordergrund stellen und auf meine Wünsche eingehen. Frauen finde ich, sind einfühlsamer, aber ein Mann wäre auch okay.»

James, Kampfsport-Trainer, aus Erie, Pennsylvania schrieb: «Mein Trainer muss eine solide Ausbildung haben und viel Berufserfahrung aufweisen können. Er/sie muss eine gute Körpersprache sprechen. Und zuletzt muss der Preis stimmen.»

Klaus-Peter, Textil-Ingenieur, aus Winterthur schrieb: «Sympathie ist Voraussetzung. Erster Reflex wäre ein Mann gewesen. Dann aber doch eher eine Frau, weil die Motivation gegenübereiner Frau wahrscheinlich grösser wäre.»

Lourdes, Fremdsprachensekretärin, aus Barcelona schrieb: «Es kommt immer darauf an, welche Sportart ich gerade machen will. Je nach Sportart habe ich unterschiedliche Ansprüche. Es gibt Frauen, die wollen nur zu einem männlichen Trainer, weil sie sich dann ‚more sexy‘ fühlen. Dann gibt es Menschen, denen ist es egal: Hauptsache Sport! Mein letzter Fitness Trainer war übrigens gay.»

Matthias, IT-Student, aus Zürich schrieb: «Das Geschlecht ist mir ziemlich egal. Sympathie und Kompetenz sind mir am wichtigsten. Und vor allem muss mich mein Trainer motivieren können.»

Nadia, PR-Redaktorin, aus Winterthur schrieb: «Mein Personal Trainer darf kein Muskelpaket, sondern normal gebaut sein. Er muss höflich und sympathisch sein. Die Chemie muss stimmen. Er muss gut zuhören und auf meine Bedürfnisse eingehen können. Als guter Beobachter sieht er sofort meine Haltungsfehler. Er muss motiviert sein und den Job mit Herzblut machen. Ich möchte nicht einen Bodybuilder als Coach haben, der das nur nebenbei zum Geldverdienen macht. Ich möchte ihn oder sie – das Geschlecht ist mir egal – bei Fragen auch regelmässig erreichen können.»

Ralph-Uwe, Unternehmer, aus Weil der Stadt schrieb: «Ich bin ein Mann und habe natürlich einen männlichen Trainer, weil er mich besser versteht.»

Stefanie, Marketing Direktorin, aus Wien schrieb: «Ich habe eine weibliche Trainerin. Ich habe sie nach Sympathie und nach ihrer Figur ausgewählt. Sie sieht so aus, wie ich aussehen möchte. Sie ist streng, aber nicht Drill-Sergeant-mässig.»

Stephanie, Psychologie-Studentin, aus Leonberg schrieb: «Ich würde eher zu einem männlichen Trainer tendieren. Flirten erleichtert das Training. Das gleiche gilt für das Zwischenmenschliche und den Humor, denn ohne Humor und Spass, ist kein effektives Training möglich. Aber ganz wichtig wäre mir, dass er eine Lizenz für das hat, was er anbietet.»

Männlich, sportlich, sympathisch und kompetent

Nachfolgend die Quintessenz aus meiner kleinen Umfrage:

Männer suchen sich eher einen männlichen Fitness Trainer, der sympathisch ist und sie versteht. Frauen ist das Geschlecht ihres Trainers eher egal. Sie folgen gerne mal der Empfehlung einer Freundin oder eines Kollegen und vertrauen auf Lizenzen und Zeugnisse. Prinzipiell sollte ein persönlicher Coach sympathisch, kompetent und erfahren sein und seine Klienten verstehen und auf sie eingehen und er sollte Menschen motivieren können.

Aber eine Trainerin oder ein Trainer sollten auch unbedingt ihr Handwerk verstehen. Von einer/m LauftrainerIn erwarte ich, dass er/sie meine Technik kontrollieren, korrigieren und optimieren kann und sich mit dem richtigen Schuhwerk auskennt. Von einem Coach (m/w), der mich – mit und ohne Geräte, im Fitness-Studio oder zu Hause – trainiert, erwarte ich ein gutes Auge, damit ich nichts falsch mache und sich keine Fehler in der Haltung oder den Bewegungsabläufen einschleichen.

Mein neuer Personal Trainer (m/w) sollte auf jeden Fall die folgenden Eigenschaften besitzen:

  • sympathisch
  • kompetent
  • verständnisvoll
  • motivierend
  • sportlich (aber nicht zu gut trainiert oder zu schön)

Und mein Coach (m/w) sollte eine fundierte Ausbildung als SportlehrerIn oder Trainer (m/w) und möglichst auch als ErnährungsberaterIn haben.

Er oder sie sollte sich terminlich nach mir richten können und wollen, was nicht immer einfach ist.

Warum brauche ich überhaupt einen Fitness-Trainer?

Wenn Sie die nächsten Fragen überwiegend mit «Ja» beantworten können, dann sollten Sie sich vielleicht auch auf die Suche nach einem Personal Coach machen:

o   Haben Sie viel Stress?

o   Fühlen Sie sich ausgepowert und müde?

o   Kommen vor lauter Arbeit und Alltag nicht zum Sport Treiben?

o   Tut Ihr Rücken, Ihr Nacken weh?

o   Denken Sie, Sie wiegen zu viel?

o   Müssen Sie vor dem Sommerurlaub noch dringend an Ihrer Bikini-Figur arbeiten?

Und bis Sie den richtigen Fitness Trainer finden, nutzen Sie die Zeit und gehen Sie eine Runde spazieren.

Weiterführender Tipp für Sie ausgesucht

2 Jul

Training: Jeder Körper reagiert unterschiedlich auf den gleichen Trainingsanreiz.

Da ich selbst meine regelmässigen Haltungsübungen mache, weiss ich, dass ein entsprechendes Training nicht nur wichtig ist, sondern auch das Wohlbefinden steigert. Das wird auch der Grund sein, warum mir der Artikel «Die Muskeln spielen lassen – aber richtig» im Tagesanzeiger vom 15. März aufgefallen ist.

Muskelaufbau um die Haltung zu stärken
Muskelaufbau dient dazu, um die Körperhaltung zu stärken

Muskelaufbau, damit einem die Frauen nachschauen

Darin wird ein 16-jähriger Jüngling beschrieben, der seit ein paar Monaten im Fitness-Studio trainiert. Seit er abgenommen und seine Muskeln neu definiert habe, schauten ihm die Frauen nach. Das Ansehen bei den Frauen lasse beim Training in der Gruppe schon mal den einen oder anderen versuchen, ein extra Gewicht zu heben, um eben dem weiblichen Geschöpf zu imponieren. Die sozialen Medien würden auch eine grosse Rolle spielen. Sich präsentieren und Likes sammeln. Wer keine Likes bekommt, sei frustriert. Zum Teil greife der eine oder andere zu allen möglichen Mitteln. Zu erlaubten und anderen. Der schnelle Muskelaufbau sei wichtig.

Nicht jeder kann alles trainieren

Zitiert wird der Trainer im Artikel, der den jungen Mann begleitet. Jeder Körper reagiere unterschiedlich. Nicht jeder könne alles trainieren. Die Natur sei nicht fair. Dass Ansehen wichtig ist, dieses Gefühl kenne ich gut aus meiner Jugendzeit. Einen guten gestylten Körper zu haben, war mir ebenso wichtig, wie den heutigen Jungen. Das Leben hat mich allerdings gelehrt, dass Menschen sehr individuell sind. Das gilt im physischen, psychischen, wie mit fitnessorientierten Bereich. Nicht jeder kann alles trainieren. Aber jeder kann das Beste aus einem Körper heraus holen. Solange sich das Beste nicht an einer Idealform orientiert. Aussehen kann betrügen. Innere Werte sind stabiler als letztendlich doch zerbrechliche Schalen. Denn was äusserlich so derart stark aufgebaut ist, muss gepflegt bzw. dauerhaft trainiert werden.

Mein Personaltrainer erklärt mir, wie

Ähnlich wie der 16-jährige Junge habe auch ich einen persönlichen Personaltrainer. Er sucht die richtigen Übungen für mich heraus. Habe ich Schmerzen, zum Beispiel im Knie, wird angepasst oder ganz auf die Übung verzichtet. Es geht um einen langfristigen Aufbau. Ob ich heute Geld in meine Gesundheit investiere oder später, spielt keine Rolle. Mein Körper kostet. Er braucht Pflege, braucht Bewegung und Aufbau. Dann «funktioniert» er. Eine gute Sache also. Zumindest solange die Individualität, die ganz speziellen Möglichkeiten eines jeden Menschen berücksichtigt werden und solange dessen Ziele realistisch bleiben.

Weiterführende Linktipps zum Thema Personaltraining und Coaching

17 Jan

Mit Personal-Training fit bleiben, dank individuellem Fitnessprogramm

Tägliche Bewegung wirkt Wunder – sie haltet jung, gesund und stärke das persönliche Wohlbefinden. Bei Personal-Training geht es darum, die Fitness zu steigern.

Wie viele Muskeln hat eigentlich ein Mensch?

Fitness hat bekanntlich mit Muskeln zu tun. An die muss sich Trainer Keren und der Teilnehmer ran, beziehungsweise, sie fit machen. Auf radiologie-idar-oberstein.com habe ich gelesen, dass der Mensch über 650 Muskeln habe. Die meisten davon würden sich im Gesicht und in den Händen befinden.

Man schätzt, dass sich die Augenmuskeln pro Tag gegen 100‘000-mal bewegen.

Die Muskelmasse sei abhängig vom Trainingszustand des Menschen und betrage etwa 40 % des Körpergewichts.

Eine ganze Menge an Muskelmasse also, die regelmässig trainiert werden sollten.

Wie viel Fitness braucht der Mensch?

Eine gute Frage, die sich leider nicht allgemein beantworten lässt. Wer sich bisher selten bewegt hat, muss vorsichtig aufbauen – gerne in Absprache mit einer Fachperson. Ich persönlich merke meinen Fitnesszustand beim Fussmarsch auf den nahegelegenen Hügel. Wenn ich mit meiner Frau dabei locker sprechen kann, bin ich fit. Wenn nicht, dann habe ich das Fitness-Training vernachlässigt. Fitness heisst, auch mal ans Limit (bitte vorsichtig mit der Überschreitung…) zu gehen. Doch was heisst ans Limit gehen genau? Dem Menschen sind Grenzen gesetzt, die es zu respektieren gilt. Bei Unsicherheiten sollte man darum unbedingt eine Fachperson wie Personaltrainer Keren Lopata fragen. Das kostet zwar, dafür ist der Aufbau wirklich gesundheitsfördernd.

Fitness betrifft auch die Körperspannung und -haltung
Jeder Beruf erfordert andere Muskeln. Die Körperhaltung ist enorm wichtig für unsere Gesundheit.

 

Braucht es ein persönliches Training?

Ich bin der Meinung ja. Aus dem einfachen Grund, weil jeder Mensch einer anderen Tätigkeit nachgeht und sich auch anders bewegt. Alleine unser Beruf bringt unterschiedliche körperliche Belastung mit sich. Das heisst, jeder braucht andere Muskeln und braucht sie verschieden. Weil die Körperhaltung ja auch ganz unterschiedlich ist. Es geht hier nicht um Spitzensport, sondern um regelmässige und gesunde Bewegung. Und genau dazu braucht es den Personaltrainer. Er erkennt die Schwachstellen und das dazu notwendige Trainingsprogramm.

Weiterführender Tipp

Industrie-Produkte.ch: Die richtigen Bürostühle unterstützen unsere Gesundheit