17 Feb

Schwarzer Knoblauch (Black Garlic) – für Herz und Hirn

Die Natur hält zahlreiche Heilpflanzen für uns bereit. Eine davon ist der Schwarze Knoblauch. Gesund soll er sein, schreibt die Süddeutsche Zeitung im Artikel «Ein schwarzes Wunder». Er wirkt gegen Erkältung und als Antidepressivum, erleichtert Wundheilung und Verdauung, heilt Hämorrhoiden und Arthritis. Ausserdem ist schwarzer Knoblauch eine wahre Proteinbombe. Grund genug, diese geruchfreie Knoblauch-Variante etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

«Schwarzer Knoblauch stärkt unser Immunsystem und die Blutgefässe, das ist wissenschaftlich belegt», berichtet das ProSieben Wissensmagazin Galileo. Die TV-Sendung besucht auch gleich einen Hersteller von Schwarzem Knoblauch. Ja, richtig.

Schwarzer Knoblauch wächst nämlich nicht in dieser Farbe.

Das Grundmaterial ist der Knoblauch, wie wir ihn mit seinem Aussehen und seinen Wirkungen alle kennen. Dieser wird einem Fermentationsverfahren (Gärungsprozess), in diesem Fall unter Zugabe von Feuchtigkeit und heisser Luft, unterzogen. Das Ganze dauert über 90 Tage, einige fermentieren nur 27 Tage. Den besten schwarzen Knoblauch soll der 6 Monate dauernde Reifeprozess mit Fermentation unter Beihilfe von EM (Effektiven Mikroorganismen) und einer Nachreifung liefern.

Schwarzer Knoblauch: Nahrungsergänzung für Herz und Hirn
Schwarzer Knoblauch: Nahrungsergänzung für Herz und Hirn

 

Studien versprechen gesunde Auswirkungen

Im Jahr 2016 lieferte die Literaturarbeit / Recherche von Prof. Dr. Sigrun Chrubasik-Hausmann (Uniklinik Freiburg) (siehe uniklinik-freiburg.de – PDF) sehr erfreuliche Ergebnisse. In dieser Studie wurden Daten aus acht zusammengeführten Studien gemeinsam ausgewertet. So wurden Übereinstimmungen offensichtlich und die positive Wirkung von Schwarzem Knoblauch mehrfach bestätigt.

Das Resultat: Präparate aus schwarzem Knoblauch senken die hohen Fettwerte im Blut, ebenso die Kalkeinlagerungen (Arteriosklerose) in den Herzgefässen, dadurch sinkt der Blutdruck ab und das Risiko für einen Gefässverschluss wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sinkt.

Die Elastizität der Gefässe nimmt laut dieser Studie ebenfalls wieder zu. Prof. Dr. Sigrun Chrubasik-Hausmann bezeichnet schwarzen fermentieren Knoblauch als den stärksten Blutdrucksenker der Natur. Die Schwefelverbindungen im Knoblauch entspannen die Gefässmuskulatur, senken den Gefässwiderstand und so den Blutdruck.

Die Geschichte der Zwiebel

Knoblauch gehört zur Gattung der Zwiebelgemüse. Die Urform der Zwiebel wurde bereits vor mehr als 5’000 Jahren in Ägypten, China und Indien als Nahrungs- und Heilmittel angebaut. Von den Griechen und Römern wird überliefert, dass diese den Knoblauch zur Stärkung und zur Behandlung von Krankheiten geschätzt haben.

Bis heute besitzt Knoblauch einen hohen Stellenwert bei der Gesunderhaltung und zum Schutz vor Altersbeschwerden.

Was macht den schwarzen Knoblauch aus?

«Ich fühle mich seitdem viel weniger müde» wird Hans Försterling, Gemüsehändler in Valencia, im Artikel «Ein schwarzes Wunder» (Süddeutsche Zeitung) zitiert.

Försterling vertreibt schwarzen Knoblauch und isst jeden Tag eine Zehe davon. Eine einzige schwarze Knoblauch-Zehe besitzt ungefähr so viel Energie wie eine Knolle herkömmlicher, nicht-fermentierter Knoblauch. Die Universidad de Castilla La Mancha (Ciudad Real, Cdad. Real, Spanien) stellte fest, dass sich alle positiven Eigenschaften von Knoblauch nach einer Räucherung vervielfachen. Durch die Wärmebehandlung werden die Strukturen von 38 Inhaltsstoffen verändert. Im Geschmack finden sich Aromen von Backpflaumen, Feigen, Lakritz, Karamell, Vanille und Balsamico-Essig.

Schwarzer Knoblauch ist geruchslos und ohne Nachgeschmack, Aufstossen, Blähungen oder Ausdünstung.

Trotz der vielversprechenden Auswirkungen gilt auch beim Schwarzen Knoblauch dasselbe wie bei allen Nahrungsmitteln und Medikamenten. Sie wirken unterschiedlich. Kinder mit angeboren hohen Cholesterinwerten, zum Beispiel, sprachen nicht auf Knoblauch an.

Das wird dem Schwarzen Knoblauch nachgesagt

  • Unterstützung der Herzfunktion
  • Senkt hohen Blutdruck / Bluthochdruck
  • Ein Naturstoff zum Abbau von Ablagerungen in den Arterien (Arteriosklerose, Arterienverkalkung)
  • Hilft gegen Zivilisationserkrankungen wie hohe Blutfettwerte oder Diabetes
  • Erhaltung von roten Blutkörperchen
  • Förderung von Eisenstoffwechsel und Nervensystem
  • Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung
  • Unterstützung des Energiestoffwechsels
  • Erhaltung normaler Schleimhäute
  • Erhaltung normaler Haut und Sehkraft
  • Zellschutz vor oxidativem Stress
  • Beruhigende Wirkung
  • Antibiotische Wirkung

Schwarzer Knoblauch wird unter anderem auch zur Herstellung von Honig und Bier verwendet.

Schwarzer Knoblauch im Web

17 Jul

Unsere Gesundheit und was wir dafür tun können

Gesundheit, Nahrungsergänzung und Superfoods

Je älter wir werden, desto bewusster wird uns die Endlichkeit des Lebens. Den Alltag zu bewältigen oder Treppen Steigen waren schon einfacher. Unsere Bewegungen und vielleicht sogar das Denken werden immer langsamer. Statt unbeschwert in den Tag zu gehen, stellt sich die Frage: «Wie habe ich das früher alles gemacht?» Es sind nicht nur die steigenden Anforderungen unserer Zeit, die uns ermatten lassen. Auch die Frage nach dem Gesundheitszustand unseres Körpers und ob es nützliche Nahrungsergänzung gibt.

Signale unseres Körpers melden, die Festplatte ist voll, wir werden vergesslicher und langsamer.

Anfahrtszeit und Bremsweg dauern länger. Das ist die Phase, in der sich Herr und Frau Schweizer mehr Gedanken über Ihre Gesundheit machen. Insbesondere bei der Ernährung.

Gesunde Ernährung tut unserer Gesundheit gut
Gesunde Ernährung tut unserer Gesundheit gut

Wie steht es mit unserer Gesundheit?

Ein Blick in die von Public Health Schweiz veröffentlichte Studie (2007) «Ernährungsziele Schweiz», Rubrik «IST-Zustand», stimmt mich nachdenklich. Zunahme von Übergewicht, häufige Osteoporose, hohe Prävalenz von Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krebs, Zunahme von Diabetes etc.

Wir muten unserem Körper einiges zu. Stress, Überlastung, falsche Ernährung, Bewegungsmangel.

Obwohl wir dank der Wirkung von Kaffee mehr leisten können, gibt es Grenzen. Zuviel ist langfristig ungesund. Gesundheit bedeutet Balance. Gesunde Ernährung ist das eine, Anpassung unseres Lebenswandels das andere. Regelmässige Bewegung, die richtige Menge Sonne, gesunder Schlaf … Die Liste lässt sich beliebig ergänzen.

Es gibt zwar Nahrungsergänzung oder Superfoods, die helfen. Veränderung ist dann wirksam, wenn Umdenken mehrere Bereiche betrifft.

Gesundheit, Nahrungsergänzung und Superfoods (Bio Kokosöl)
Kokosöl und seine Wirkung

 

Nahrungsergänzung und Superfoods

Superfoods sind Lebensmittel mit Gesundheitsvorteilen (Wikipedia). Eines davon möchte ich hier kurz vorstellen. Bio-Kokosöl. Ein Wundermittel, wenn man den Berichten im Internet glauben kann. Wer im WWW recherchiert, vergleicht am besten immer mehrere Quellen und sucht nach Meinungen von Fachpersonen oder Fachverbänden (Tipp: Im Impressum steht, welches Unternehmen hinter einer Webseite steht.) Dass Kokosöl wertvoll ist, streitet nach meiner Recherche niemand ab. Hingegen muss, wie bei vielen «Heilmitteln», relativiert werden, weil die Wirkung nicht immer gleich ausfällt. Was bewirkt Kokosöl?

Die Wirkung von Kokosöl

Auf huffingtonpost.de finde ich einen Artikel, der dies sehr gut umschreibt. Hier das Wichtigste in Kürze:

  • Kokosöl kann vor Zivilisationskrankheiten schützen,
  • ist gut für die Zähne,
  • ist ein guter Badezusatz,
  • pflegt die Haare,
  • wirkt Wunder für die Haut,
  • hilft beim Abnehmen,
  • ist eine gute Alternative zum Deo,
  • und es ist kein Heilmittel für Alzheimer oder Demenz.

Letzteres ist zwar ein Streitpunkt, wie ich bei meiner Recherche feststelle. Die Hulfingtonpost nennt ein Beispiel der Ärztin Mary Newport aus England. Sie hatte darüber berichtet, dass sie ihren Mann mithilfe von Kokosöl von Alzheimer geheilt habe. Ihr Fall könne nicht widerlegt werden. Leider sei Kokosöl trotzdem kein Wundermittel gegen Alzheimer, so die Hulfingtonpost.

Was noch nicht erforscht ist, soll und darf nicht als ‚garantiertes‘ Heilmittel benannt werden.

Aber warum nicht testen? Es ist ein Naturprodukt. In der richtigen Menge und als Ergänzung schadet es bestimmt nicht. Im Gegenteil.

Äpfel sind gesund. Warum nicht auch Bio Kokosöl?
«An Apple A Day Keeps The Doctor Away»: Warum soll Kokosöl nicht auch eine positven Einfluss auf unsere Gesundheit haben?

 

Die Hulffingtenpost berichtet weiter, dass der neuseeländische Forscher Dr. Ian Prior im Jahr 1960 die Pukapuka – ein bis dahin unerforschtes Volk (lebt auf den Inseln Polynesiens) untersuchte. Prior fiel auf, wie gesund und fit die Menschen bis ins hohe Alter waren. Kaum einer war übergewichtig, fast alle hatten perfekte Zähne und keiner der Pukapuka litt unter einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder der Über- bzw. Unterfunktion eines Organs. Woran lag das? Die Ursache für die hervorragende Gesundheit der Pukapuka war ihre Ernährung:

Sie assen nur naturbelassene Lebensmittel und diese immer in Verbindung mit Kokosnussprodukten wie Kokosnüsse, Kokos-Mus und Kokosöl.

Leben gestalten – von Anfang an

Dass wir letztendlich nicht alles im Griff haben, damit müssen wir leben (lernen). Aber unseren Beitrag sollten wir trotzdem leisten. Leben bewusst gestalten. Unnötigen Stress vermeiden, auf gesunde Ernährung achten. Dankbar sein für ein einzigartiges Leben. Es liegt auf der Hand. Mehr können wir nicht tun.

Weiterführende Tipps zum Thema Kokosöl für Sie ausgesucht: