8 Nov

Andacht / Impuls für jeden Tag – weil’s gut tut.

Jeder von uns kennt es: Der Wecker klingelt, Morgentoilette, Kaffee und Frühstück oder auch nicht, ein Check, ob wir alles dabei haben und anschliessend ab auf den Arbeitsweg. Das alles sind Rituale, die ganz selbstverständlich ablaufen. Eine tägliche Andacht und/oder ein wöchentlicher Impuls können ebenso zu einem wertvollen Ritual werden.

Was ist ein Ritual? Die Online-Enzyklopädie Wikipedia schreibt dazu folgendes: «Ein Ritual ist eine nach vorgegebenen Regeln ablaufende, meist formelle und oft feierlich-festliche Handlung mit hohem Symbolgehalt. Sie wird häufig von bestimmten Wortformeln und festgelegten Gesten begleitet und kann religiöser oder weltlicher Art sein.»

Hoher Symbolgehalt

Ja, mein morgendlicher Kaffee ist mir sehr wichtig. Er kurbelt mein Denken an und hilft mir, mich auf den Tag einzustellen. Das Gleiche gilt für das Frühstück. Die Morgentoilette motiviert mich dann, wenn ich sie erledigt habe. Das ist beim Kaffee anders. Er ist unter anderem für mein Innenleben zuständig. Kaffee hat für mich einen hohen Symbolgehalt. Das fällt mir dann auf, wenn er entweder zu schwach war, oder es keinen (mehr) hat…

Kaffee steigert meine Motivation. Für mich ist er unersetzlich. Gibt es denn auch noch andere Massnahmen, die anregend wirken?

Tägliche Andachten, Inputs verändern Sichtweisen
Tägliche Andachten / Inputs verändern Sichtweisen

 

Andacht oder Impulse als Gedankenanstoss

Ein guter Gedankenanstoss löst bei mir ähnliche Gefühle aus. Und doch scheint mir der Impuls, den ich dabei verspüre, anders.

Während mich Kaffee vorantreibt, zieht mich ein Impuls mit Perspektiven mit. Letzteres steigert meine Motivation nachhaltiger.

Kaffee erleichtert mir den Alltag meistens für kurze Zeit, Impulse relativieren Herausforderungen und lassen sie leichter erscheinen. Es ist erstaunlich, welche Wirkung mentale Impulse haben können!

Laut Wikipedia kann ein Ritual auch religiöser Art (Andacht) sein. Glaube bringt eine Dimension mehr ins Leben: Einen Gott, der mit uns ist. Und die Aussicht auf ein Leben nach dem Tod. Glaubenssache, klar.

Eine tägliche Andacht

Eine tägliche Andacht hat das Ziel, den persönlichen Glauben regelmässig zu stärken. Den unsichtbaren Gott besser kennenzulernen. Fünf Minuten als Ritual in den täglichen Ablauf einplanen und sich auf Gott konzentrieren.

Sich loslösen vom Jetzt und abtauchen in eine ganz andere Welt. Dabei geht es nie um die Dauer, sondern um die Qualität der Aufmerksamkeit.

Nachhaltige Persönlichkeitsentwicklung geschieht in kleinen Schritten.

Dank Impulsen oder einer täglichen Andacht die eigene Persönichkeit entwickeln.
Dank regelmässigen Impulsen oder einer täglichen Andacht, die eigene Persönichkeit entwickeln.

Gibt es ein Zuviel?

Beim Kaffee auf jeden Fall. Zuviel des Guten kann das Gegenteil bewirken. Und bei einer Andacht? Aus meiner Sicht sind Ähnlichkeiten zu beobachten. Mir begegnen Menschen, die sich nur noch mit geistlichen Fragen auseinandersetzen. Die übersteigerte Suche nach Gott und nach seinen Antworten wird zum Dauerlauf. Nichts genügt mehr.

Das Geheimnis eines Rituals ist seine Regelmässigkeit. Doch gerade bei christlichen Werten, sollte man sich bewusst sein, dass unsere Vorstellungskraft und das Aufnahmevermögen Grenzen haben. Der Mensch kann sich nichts vorstellen, was er nicht schon mal gesehen oder erlebt hat. Andachten beziehen sich auf historische Geschichten. Was heisst das?

Je komplexer ein Inhalt ist, desto länger braucht es, um ihn zu verarbeiten. Werden diese Grenzen respektiert, werden Impulse und Andachten zu einem echten Mehrwert in unserem Leben.

Weiterführende Tipps

17 Jun

Sich beruflich neu orientieren

Sich neu orientieren, neue Perspektiven, ob privat oder beruflich, suchen und finden, ist oft ein langwieriger Prozess. Mit einem Coaching kann dieser gefördert werden uns die Qualität des ganzen Prozesses kann gesteigert werden. Doch was ist Coaching genau?

Coaching: Ein Wort in aller Munde

Coaching – Dieser omnipräsente Begriff begegnet uns in allen Medien. Doch Coaching umfasst längst nicht mehr nur das berufliche Umfeld. Auch in privaten Bereichen lassen sich Herr und Frau Schweizer «coachen».

Der Begriff «Coaching» entstammt dem englischen «to coach», was «betreuen, trainieren» bedeutet. Ein Begriff, der Emotionen und auch Erwartungen weckt. Warum ist das so? Es geht um Perspektiven, um Veränderungen und um Verbesserungen der aktuell unbefriedigenden Lebenssituation.

Lösungs- und zielorientierte Begleitung von Menschen

Unter «Coaching» versteht man eine lösungs- und zielorientierte Begleitung von Menschen. Das heisst: Der Coach begleitet während einer befristeten Zeit eine Person. Dabei präsentiert er seinem Klienten keine Patentlösungen. Lösungswege werden gemeinsam gesucht und erarbeitet.

Oft nimmt man die Hilfe eines Coaches erst dann in Anspruch, wenn man in einer Krise steckt, alleine nicht mehr weiter kommt und Hilfe benötigt. Diesem Entschluss geht meist ein längerer mühevoller Prozess voraus. Denn wer gibt schon gerne zu, dass er Hilfe benötigt?

Mit einem begleitenden Coaching neue Wege gehen
Mit einem begleitenden Coaching neue Wege gehen

Gefahr Altagstrott

Durch den vorprogrammierten Alltagstrott besteht die Gefahr, manches, das vielleicht auch wichtig wäre, nicht mehr zu sehen. Mögliche Folgen können Frustration, Stagnation, aber auch Ermüdungserscheinungen und Orientierungslosigkeit sein. Man ist festgefahren und findet nicht mehr aus der Misere heraus! Eine Auszeit von den alltäglichen Abläufen und Sorgen kann deshalb nützlich sein und sich zur Chance entwickeln.

Sichtweisen ändern

Die eigene Sichtweise ändern. Ist das möglich und wenn ja, wie? Durch ein Coachingseminar wird diese eigene Sichtweise trainiert. Der Coach macht es auch so. Als neutraler Betrachter kann er auf  Dinge und Sachverhalte aufmerksam machen, die man selber gar nicht (mehr) sieht.

Die Sichtweise kann sich vom Röhrenblick zum Weitblick wandeln.

KursteilnehmerInnen lernen, sich und das Leben besser zu verstehen, vernetzt zu denken und zu handeln, ungenutztes Potenzial zu erkennen und dieses zu nutzen. Durch Coaching und Weiterbildung verbessert sich auch die eigene Sozialkompetenz. Dieser Umstand wiederum steigert zwangsläufig die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Nicht nur für Führungskräfte

In vielen Firmen sind Weiterbildungen im Coachingbereich für Führungskräfte ein Muss. Dabei geht es aber nicht nur darum, zu lernen, wie andere Menschen «ticken», oder wie man seine MitarbeiterInnen am besten führt. Es gilt auch, deren Potenzial zu erkennen und diese für die Firma nutzbar zu machen, so dass schlussendlich alle davon profitieren können.

Auch Mitarbeiter ohne spezifische Führungsfunktionen profitieren von einer solchen Weiterbildung. Weil Coaching in jedem Fall hilfreich ist, wo es um ein Miteinander zwischen Menschen geht. Wer einmal an einem Coachingsemiar teilgenommen hat, weiss um den Wert der erworbenen Kenntnisse.

Ausbildung oder Neuorientierung: ein Coaching hilft
Ausbildung oder Neuorientierung: ein Coaching hilft

Coaching nützt allen

Durch Coaching lernt man, zwischenmenschliche Probleme frühzeitig zu erkennen und diese auf konstruktive Weise zu lösen. Im Beruf wie privat. Statt zwanghaft immer gewinnen zu müssen, übt man sich darin, Gemeinsamkeiten zu entdecken und miteinander Ziele anzustreben.

Dies verhilft zu einem entspannteren Verhältnis, das sich positiv im beruflichen wie auch privaten Umfeld auswirkt.

Gast-Autor: Alex Mörgeli

Mehr zum Thema berufliche Neuorientierung