23 Mai

Wege aus der Krise: Lebenskrisen bewältigen oder damit umgehen können

Wege aus der Krise

Was ist eine Krise und wie entsteht sie? Kann man sie verhindern? Der Begriff Krise ist in sich sehr allgemein gehalten. Er beinhaltet Wörter wie Lebenskrise, psychische Krise, Finanzkrise, Ehekrise, Identitätskrise etc. Krise bedeutet, etwas läuft nicht rund und wir sind direkt und sehr intensiv davon betroffen. «Es» geschieht mit uns. Wir fühlen uns in einem bestimmten Moment oder während einer Zeitdauer überfordert oder ausgeliefert und können wenig bis gar keinen Einfluss nehmen. Es ist, als ob uns der Boden unter den Füssen weggezogen würde. Widerstand zwecklos.

Wege aus der Krises mit seelsorgerlicher Begleitung

«Weil wir es noch nie erlebt haben…»

Krisen bergen viel Unbekanntes in sich. Man kann sie – je nach Thema und bisher gemachten Erfahrungen – vielleicht im Voraus erahnen und doch sind wir nie zu 100 Prozent vorbereitet – zumindest, wenn ein schweres Ereignis uns trifft, das wir nicht kennen. Wenn wir überrascht werden. Die meisten Menschen sind gerne so gut wie möglich abgesichert. Dafür gibt es Versicherungen. Versichern kann man nur das, was man sich vorstellen kann oder wo die Geschichte uns darauf aufmerksam macht (z. B. Erdbeben).

Wie verstärkt sich eine Krise?

Zum einen sind es Gerüchte oder äussere Einflussfaktoren (zum Beispiel Hungersnot als Folge von Klimaveränderung) und zum andern die immer stärker vernetzte Welt, die eine Krise fördern können. Was verbunden ist, ist im Gesamten betroffen.

Eine Krise kann sich ausweiten. Zum Beispiel in eine Humanitäre Krise, die plötzlich einen grossen Teil der Welt betrifft. Oder wir von Schicksalsschlägen überfordert werden und nichts mehr ist wie vorher. Wenn wir uns neu orientieren müssen. Dann verlassen wir Altes und suchen neuen Halt und Sinn.

Ein prägender und oft sehr hartnäckiger Begleiter in einer Krise ist die Angst. Hilfe ist dann angesagt, wenn wir uns von den Geschehnissen und vielleicht sogar von Mitmenschen überfordert fühlen.

Wie können wir Krisen beeinflussen oder damit besser umgehen?

Angst ist ein bekanntlich ein schlechter Berater. Angst – niemand liebt sie – nimmt einen grossen Einfluss auf unsere Gedanken und auf unser Handeln. Gedanken und Gefühle beeinflussen unser ganzes Leben, lehrt uns bereits die Bibel (im Buch der Sprüche). Sie sind nicht greifbar und doch haben sie einen grossen Einfluss auf unser Leben.

Gedanken haben weder Leitplanken noch Bremsen

Sind sie einmal losgelassen, können wir sie oft nicht mehr stoppen. Unsere Angst wird grösser und grösser und kann bis ins Uferlose anwachsen. Angst hat eine ganz bestimmte Eigenschaft: In den meisten Fällen übertreibt sie. Ihre Chance liegt im Verborgenen. Dort kann sie wachsen. In der nüchternen Auseinandersetzung zieht sie oft den Kürzeren.

Krisen überwinden…

… hat mit Hinsehen zu tun. Mit dem Zusammenführen von Gedanken, Gefühlen und der Realität. Von der gefühlten Wahrheit hin zur Wirklichkeit. Ähnlich ist es mit unseren Plänen. Sobald sie umgesetzt werden sollen, lösen sich viele in Luft auf.

Nicht immer können wir Lebenskrisen zu 100 Prozent meistern, nicht immer haben wir einen Rundumerfolg. Doch oft können wir mit genauem Hinsehen und Relativieren Druck wegnehmen. Mit der Entschärfung erhalten wir neuen Mut und neue Motivation.

Weiterführende Tipps:

14 Jun

Lebensberatung: Auf der Suche nach Orientierung fürs Leben

«Ich will leben»

lautet ein Song eines der erfolgreichsten deutschen Schlagersängers, Peter Maffay. Ich will leben.

«Ziel ist es, aus dem Leben eine gute Geschichte zu machen»

ist ein Zitat aus dem Buch «Wendepunkte im Lebenslauf» von Prof. Dr. Jürg Willi. Leben gestalten und bewusst daran teilnehmen können. Treue Freunde haben, weil, und vielleicht auch trotz dass sie uns kennen. Gesund sein. Spuren hinterlassen. Es gibt viele Dinge, die wir erreichen möchten.

Wie gerecht ist das Leben?

Es gibt im Leben wohl keine endgültige Gerechtigkeit. Insbesondere, wenn wir Krankheit und Not mit einbeziehen. Ich denke an Menschen, die einfach Pech haben und schon von Kindesbeinen an unheilbare Krankheiten mit sich schleppen. Hungersnöte. Kriege. Wir können viele dieser Dinge nicht erklären. Aber wir können verschieden damit umgehen.

  1. Verdrängen

Wegsehen aus Überforderung. Ich verurteile hier niemanden. Manchmal können wir einfach nicht anders. Manchmal werden wir von unseren Ängsten einfach so gesteuert. Unser Einfluss scheint uns zu begrenzt. Ändern können wir ja doch nichts, denken wir. Und so ändert sich auch nichts. Ausser, dass wir eine Entschuldigung gefunden haben.

  1. Handeln.

Vielleicht können wir keinen Krieg verhindern, aber aus Respekt vor den Betroffenen unsere eigene Streitkultur überdenken. Vielleicht können wir vermitteln oder humanitäre Hilfswerke unterstützen, die für uns vor Ort sind. Mitten im Geschehen, wo Rechte kein Thema mehr sind.  Jeder Konflikt fängt mit Menschen an. Mit unseren Denkweisen und Handlungen. Wie wir mit Herausforderungen umgehen. Siegen oder verlieren, beides muss gelernt sein.

Wer sich selbst erkennt und annimmt, wer seinen Nächsten liebt wie sich selbst, kann Grosses im Kleinen bewirken. Das ist Nachhaltigkeit.

Dazu brauchen wir Orientierung. Ein festes Fundament. Denn «jede Stimme zählt!»

Lebensberatung: Auf der Suche nach Orientierung

Live That! Lebe es! So heisst ein Glaubenskurs, der uns als Ansatz für anderes Denken und Handeln christliche Werte fundiert erklärt. Der erklärt, wie Gott uns sieht. Was Christus bewirken kann. Wohin wir gehen. Dass heutiges Verantwortungsbewusstsein am Ende des Lebens durchaus gefragt sein wird. Der Live-That-Glaubenskurs wirkt an der Basis. Führt zum Kompass Glauben, damit wir eine gute Orientierung im Leben haben. Orientierung der besonderen Art. Die umdenken lässt. Uns selbst und unseren Nächsten gegenüber.

Live-That! Glaubenskurs zu Fragen zu christlichen Werten

«Woran glaubst du? Welchem Herrn dienst du?»

…ist ein weiterer alter Song von Peter Maffay (Songtext) . Die Frage ist berechtigt. Sie darf und soll uns durchs Leben begleiten. Sie gehört zu unserer Persönlichkeitsentwicklung. Weil sie auch Unruhe schafft. Unruhe sorgt für Reflektion. Unruhe sorgt dafür, dass wir dran bleiben und nicht träge werden.

«Woran glaubt Deutschland?»

ist eine Themenwoche des deutschen TV-Senders ARD. Sie greift dieses Thema fundiert und verständlich auf.

Woran glaubt Deutschland - Lebensberatung im TV
Glaubenskurs und Lebensberatung im TV

Glaube ist ein Lebensthema mit grosser Vielfalt und Kraftpotenzial. Glaube ist Lebensberatung mit nachhaltigen Auswirkungen.

15 Jun

Lebensberatung – individuell oder audiodidaktisch?

«Wenn du die Wellen nicht verhindern kannst, muss du lernen, auf ihnen zu surfen.» Einfach ausgedrückt: Was wir nicht ändern können, mit dem müssen wir lernen umzugehen. Dazu bietet uns das Leben erfahrungsgemäss viele Möglichkeiten. Diesen Umgang können wir zum Beispiel mit Hilfe einer individuellen Lebensberatung erlernen oder audiodidaktisch. Letzteres erfordert allerdings einen sehr starken Willen.

Lebensberatung – individuell oder audiodidaktisch?

Wann ist eine Lebensberatung notwendig?

Je früher man eine Beratung beansprucht, desto früher wendet sich die Not (je nach Thema natürlich). Nun haben das Leben und unser Alltag so ihre Tücken. Wir Menschen gewöhnen uns sehr schnell an Dinge und Abläufe und erkennen oft spät, in was wir hineingeraten sind. Wenn die Kraft nicht mehr ausreicht, wenn Entscheidungen mit jeder verstrichenen Minute noch schwieriger werden und die Herausforderungen stetig zunehmen. Spüren, wann es eine Beratung braucht. Lebensberatung und andere Beratungsformen braucht es meistens genau aus diesem Grund: Weil wir zu lange warten. Probleme und deren Folgen nicht korrekt einschätzen.

Verantwortung wahrnehmen

«Niemand tut etwas ohne Grund», diese Aussage stammt von der Profilerin Sophie Keller im Krimi «Verwesung» von Bestseller Autor Simon Beckett. Viele von uns tun das meiste unbewusst bewusst. Will heissen, wir sind uns nicht bewusst, dass wir es bewusst tun. Ursprung sind unsere Lebensziele. Diese haben wir zwar nicht bewusst definiert, doch sie prägen uns in unserem Lebensstil. Herausforderungen haben oft mit uns selbst und eben mit diesem Lebensstil zu tun. Den Lebensstil erkennen und sich mit sich selbst auseinandersetzen, kann durch die entsprechende Literatur erfolgen. Oder via Radio- und TV-Sendungen, wie sie zum Beispiel durch das christliche Medienwerk ERF-Medien produziert werden. Lesen, sehen, hören, spüren, handeln (audiodidaktisch). Die eigene Achtsamkeit steigern. Frühzeitig erkennen hilft, anders zu reagieren.

Die Sichtweise von aussen

Lebensberatung unterscheidet sich von der audiodidaktischen Form. Sie ermöglicht eine direkte Intervention und lässt in dem Sinn keine Ausreden zu. Als Ratsuchender ist man gefordert. Der oder die Lebensberaterin begleitet, ermutigt und fördert. Kann Dinge direkt ansprechen, die wir bei unserem allfälligen Selbstcoaching sonst gerne in den Hintergrund drängen oder verniedlichen. Beratung deckt die inneren Stimmen auf und hilft so, Selbstsabotagen zu reduzieren oder zu verhindern.

Begleitende Lebensberatung ist ein aktives Hinsehen, Erkennen und Handeln, während die audiodidaktische Form mehr Auswege ermöglicht und bei einer allfälligen verzerrten Wahrnehmung zu falschen Rückschlüssen führen kann.

Tipps zum Thema: