27 Apr

Alles was Recht ist …

Strassenverkehr, Unfälle wegen Verantwortungslosigkeit
Dort wo Unrecht geschieht braucht es oft einen Anwalt.

Es gibt Tage, wo ich den Eindruck habe, dass einzelne oder mehrere Autofahrer und immer mehr auch Velofahrer auffallend aggressiv unterwegs sind. Das kann zum Beispiel bei grosser Hitze sein oder bei anderen besonderen Wetterverhältnissen. Ich gebe zu, solche Momente kenne ich auch. Strassenverkehr verlangt nach Verantwortungsbewusstsein und Konzentration aller Beteiligten und scheint etwas zu sein, das dann und wann zu Gerichtsfällen führt.

Strassenverkehr, Unfälle wegen Verantwortungslosigkeit

Ein Blick in die Statistik 2013 von bsf.admin zeigt, dass es aufgrund von Vorfällen im Strassenverkehr immer wieder zu Gerichtsfällen kommt. In 2‘399 kam es zu einer Verzeigung wegen Körperverletzung, in 215 wegen Tötung. In so einem Fall braucht es einen erfahrenen Anwalt für Strassenverkehrsrecht. Im Blog «Schwertransporte und Lkws: Pflichten und Folgen» hatte ich schon mal darauf hingewiesen, wie die Situation in Deutschland aussieht. Die Gründe für zahlreiche Unfälle: Geschwindigkeitsüberschreitungen, zu geringe Abstände, fehlende oder unwirksame Ladungssicherung, technische Mängel, Fehler beim Überholen sowie Übermüdung des Fahrers wegen nicht eingehaltener Lenk- und Ruhezeiten. Die Folgen: 44 Menschen starben, 331 wurden schwer, weitere 1.387 leicht verletzt. In solchen Fällen wollen betroffene Gerechtigkeit. Zu Recht …

Recht einfordern bringt Genugtuung

Wo nachweisbar Unrecht geschieht, soll das Gesetz Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen. Soweit mir bekannt, ist dies in den USA ein Art Geschäft. Dort werden zum Beispiel oft Sammelklagen eingereicht. Eine Sammelklage sei eine zivilrechtliche Klage, die im Fall ihres Erfolgs nicht nur dem Kläger Ansprüche verschafft, sondern jeder Person, die in gleicher Weise wie dieser vom betreffenden Sachverhalt betroffen ist – unabhängig davon, ob sie selbst geklagt hat, ist auf Wikipedia.org nachzulesen.

Was zurückbleibt

Hand aufs Herz: Auch wenn man einen guten Anwalt zum Beispiel für das Strassenverkehrsrecht hat, der vor Gericht überzeugt, so bleiben doch in harten Fällen (Schwerverletzte oder Todesfälle) immer Fragen offen. Das Gleiche gilt bei bleibenden Schäden. Es ist lediglich das Gefühl, dass der Gerechtigkeit Rechnung getragen wurde. Leid gegen Leid. Es gibt Unfälle oder Ereignisse, da ist es ganz einfach schwierig, Schuldige zu finden. Jahrelang dauernde Streitfälle. Sie machen nichts rückgängig. Man findet keine gerechte Lösung. Mit Gefühlen und Gedanken müssen direkt Betroffene und Unfallauslöser selbst zurechtkommen. Genau das ist ein wichtiger Punkt. Geld kann einen durch einen Unfall verlorenen Menschen nicht ersetzen. Ein Ereignis kann nicht rückgängig gemacht werden. Das wohl beste ist, wie in vielen andern Fällen auch, die Prävention: Wir lassen uns mehr Zeit, lassen das Smartphone links liegen und nehmen den Verkehr sehr ernst. Das ist für alle das Beste!

Quellenangaben:

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