1 Nov

Spenden sammeln, Gutes tun – Hauptsache man tut es.

Immer wieder tauchen sie auf, die Spendenbriefe verschiedener Hilfswerke. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Hilfswerke markant zunehmen, die meine Adresse für die Spenden-Akquisition verwenden. Dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden. Ich frage mich nur, ob das gegenseitige Abwerben, insbesondere durch Direct Mailings, wirklich Sinn macht. Spenden hat letztendlich mit persönlicher Überzeugung zu tun. Ein Wechsel kommt darum höchst selten in Frage, wenn überhaupt.

Spendenwerke nehmen mir einen Teil meines sozialen Engagements ab

Sinnvoll spenden - teil eines soziales Engagementes
Sinnvoll spenden – teil eines soziales Engagementes

Was passiert eigentlichen mit meinen Spenden? Eine Frage, die man sich immer mal wieder stellt und auch stellen soll. Die zunehmende Anzahl der Werke trägt ja nicht gerade zur Übersichtlichkeit bei. Beim genaueren Hinsehen stelle ich fest: Hilfswerke nehmen mir einen grossen Teil meines sozialen Engagements ab. Sie sind vor Ort, dort wo es Hilfe braucht, während ich mir hier mein Geld in einem einigermassen politisch stabilen Land verdiene. Wer in Randregionen dieser Welt geht, um notleidenden Mitmenschen zu helfen, verdient in meinen Augen Respekt. Dafür soll er und natürlich auch die Zielgruppe unterstützt werden. Zudem sagt etwas in mir, dass, auch wenn die Not noch so weit weg ist von mir, ich meine Augen trotzdem nicht verschliessen sollte.

Auch «meine» Region ist wichtig

Spenden verbinden wir oft mit notleidenden Menschen in der Dritten Welt. Not leiden, das ist nicht etwas, wovon wir hier in der Schweiz verschont sind. Auch hier sterben Menschen, viele sind arbeitslos und müssen von der Sozialhilfe leben. Die hohe Scheidungsrate lässt vermuten, dass auch wir das Leben nicht in allen Bereichen im Griff haben. Leben gestalten hat nicht nur mit Reichtum zu tun. Das eigene Denken und Handeln ist fast wichtiger. Der Umgang mit sich selbst. Perspektiven suchen und sich orientieren. Orientierung via Radio und TV, das ist etwas, das das christliche Medienwerk ERF Medien seit gut 40 Jahren macht. Christliche Werte vermitteln. Zeitgemäss. Verständlich. Alltagsnah. Und das in meiner Region!

Radio begleitet durch den Alltag

Ich erinnere mich an meine Jugendzeit. Der Tag begann mit dem Radiowecker, mit den News, dem Input und einer aufgestellten Moderation. Es ging weiter. Im Auto unterwegs, die Staumeldung, der aktuellste (!) Wetterbericht und zahlreiche Hintergründe im Vordergrund. Vor dem Einschlafen dann nochmals das Ausklingen. Radios sind tägliche Begleiter, sind ganz nah am Herzen! Dank Spezialradios wie Life Channel und ERF Plus können Jung und Alt über den Äther von christlichen Werten profitieren. Wie leben Menschen ihren Glauben heute? Wie gehen sie mit Krisen um? Statt trockene Theorien, praktische Tipps und Inputs fürs Leben. Auch ERF Medien sammeln Spenden. Damit ich und andere begleitet werden können. In guten wie in schwierigen Tagen. Damit neue Lösungsansätze meine Fragen zwar nicht unbedingt immer beantworten, mir aber doch helfen, mein Handeln besser zu verstehen und anders umzusetzen.

Spenden sammeln. Gutes tun. In fernen Welten oder hier. Hauptsache man tut es.

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