15 Apr

Biodiversität fördern, Naturgarten anlegen und gestalten

Unsere Natur: Jede Sekunde zählt

Laut SRF verliert die Schweiz jede Sekunde fast 0.7 Quadratmeter Grünfläche. Und laut der roten Liste der Vogelwarte Sempach sind zirka 40 % der Vogelarten sowie zahlreiche Pflanzen- und Insektenarten bedroht. Grund: Die Zivilisation breitet sich immer weiter aus, sei es für Siedlungs- und Wirtschaftsraum oder für intensive Landwirtschaft. SRF hat deshalb die «Mission B» ins Leben gerufen. Ziel von «Mission B» ist es, die Biodiversität in der Schweiz nachhaltig zu fördern. Möglichkeiten gibt es viele. Zum Beispiel einen Naturgarten.

Naturgarten anlegen und gestalten, Ordnung in der Unordnung

Naturgärten sind wunderschön. Sei es mit Biotop oder ohne, mit Wiesen, einheimischen Sträuchern und Bäumen, wo Tiere sich tummeln und das Leben pulsiert etc. Irgendwo vielleicht eine Bank, wo man sich niederlassen und entspannen kann. Wir alle können einen Beitrag leisten, unsere Umgebung natürlicher zu gestalten. Direkt vor der Haustüre.

Jeder Garten verändert sich

Ob eher wild oder akkurat geplant: Garten bedeutet Wachstum und Veränderung. Dort wo die Lebensbedingungen ideal sind, breitet sich unsere Fauna und Flora aus. Zu den natürlichen Lebensbedingungen gehören liegengebliebenes Holz, Steinhaufen, Obstbäume, Hecken, und statt eines typischen englischen Rasens eher eine Wiese mit Wildblumen (teilweise auch Unkraut genannt). Dabei gibt es auch Konkurrenz und Verdrängung. Wucher.

Geplanter Naturgarten

Ein Naturgarten braucht professionelle Gartenpflege, weil der Platz hier beschränkt ist. Damit jede Pflanze zu genug Licht und Raum bekommt und die Unordnung im Lot bleibt. Ein weiterer Faktor bei einem Naturgarten ist auch die Sicherheit für Menschen. Trotz Biodiversität muss diese gewährleistet sein.

Bioterra Naturgarten

Im Zusammenhang mit Naturgärten fällt oft auch der Name Bioterra. Bioterra ist die führende Organisation für den Bio- und Naturgarten in der Schweiz. Sie setzt sich für biologischen Gartenbau ein. Ihr Engagement gilt der Förderung und dem Erhalt der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt. Dies tut sie mit  sogenannten Naturgarten-Fachbetrieben als Partnern, welche für Planung, Umgestaltung oder Pflege eines Naturgartens zuständig sind. Bioterra sind schweizweit über 55 zertifizierte Naturgarten-Profis angeschlossen. (Quelle: Bioterra.ch)

4 Feb

Mein paradiesischer Traumgarten

Jasmin Taher über Gartenträume und Ihre Realtität und Umsetzbarkeit.

Ich habe mit meinem Sohn vor einigen Tagen zum Lesen üben die Bibel geschnappt. Und da steht ziemlich am Anfang, direkt nach der Schöpfungsgeschichte, im ersten Buch Mose (Buch Genesis) vom paradiesischen Garten Eden geschrieben:

Dieser Garten in Eden lag gegen Osten und in ihm wuchsen allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen. Und es gab einen Strom, den Garten zu bewässern.

Auch mein Traumgarten wäre ein nahezu paradiesischer Ort, in dem schöne Bäume, Sträucher und Pflanzen wüchsen. Die meiste Zeit im Jahr würden die Vögel und Eichhörnchen, Schmetterlinge und Bienen sowie meine Kinder dort etwas zu essen finden. Und ein Gewässer gäbe es in meinem Traumgarten selbstverständlich auch. Am liebsten wäre mir ein fliessendes Gewässer mit frischem Wasser, das über rundgeschliffene Steine plätschert. Vielleicht würden sogar Fische im klaren Nass wohnen? Kleine, hübsche, geschwungene Brücken würden sich über den Wasserlauf spannen. Ein bezaubernder Pavillon auf der Wiese würde zum Verweilen einladen. Auf schön angelegten Kieswegen könnte der Besucher auch bei Regen sauberen Schuhes durch den idyllischen Garten schreiten.

Gartengestaltung hat ihre Herausforderungen

Wenn der Traum auf die Realität im Garten trifft

Unser Garten ist an einem Hang gelegen – übrigens gen Westen statt Osten – und hat ein Gefälle von 10 bis 20°. Das Wasser eines Wasserlaufs würde in raschem Tempo den Berg hinunterstürzen. Ausser bei extremem Starkregen wären jedoch niemals die nötigen Wassermengen in unserem Garten vorhanden, um ein Bächlein zu formen. Und auf den Einsatz einer leistungsstarken Pumpe, die das Wasser im Kreislauf wieder nach oben befördern würde, würde ich aus Gründen des Energiesparens natürlich verzichten wollen. Damit wäre mein Traum vom klaren Wasserlauf und den pittoresken Brücken gestorben. Selbst die hübschen Kieswege scheinen wenig realistisch.

Damit man aber trotzdem sauberen Schuhs auch bei regnerischem Wetter durch unseren Garten laufen könnte, wäre es dringend nötig, die Treppen und Wege in unserem Garten neu zu verlegen. Die alten – schon nahezu antik zu nennenden – mit Moos bewachsenen Schieferplatten und Sandsteinstufen haben es nach vielen Jahren treuen Dienstes redlich verdient, in den Ruhestand zu gehen. Auch die Einfassungen an den Gemüsebeeten und Blumenrabatten müssten dringend erneuert werden. Das Ganze wird ein umfassendes Gartenbauprojekt, das wir im nächsten Frühjahr angehen werden. Aufgrund der Grösse und des Gefälles unseres Gartens werden wir uns jedoch professionelle Hilfe holen müssen. Denn alleine mit Schaufel, Spitzhacke und Schubkarre würde mein Mann wohl ewig brauchen, bis das Ganze fertig würde.

Der Apfelbaum in der Mitte des Gartens

Von meinem Gartenpavillon werde ich noch eine Weile träumen. Aber eines Tages werden wir den alten Apfelbaum in der Mitte des Gartens – wir haben übrigens keine Schlangen, nur Blindschleichen – wohl fällen müssen. Und dann hat es endlich ausreichend Platz für ein kleines, malerisches Salettl, wo ich es mir mit einer Tasse Tee auf einer bequemen Bank gemütlich machen werde und davon träumen werde, was wir als Nächstes in unserem Garten umgestalten könnten.

Quellen und Tipps:

26 Okt

Gartenbau vom Profi – Die Vorteile und aktuelle Trends

Ein Garten steht für einen Ort des Wohlfühlens und der Erholung und befindet sich bei vielen Schweizern ganz oben auf der persönlichen Wunschliste. Ist es dann jedoch soweit und man plant den eigenen Garten, ist man mit zahlreichen Entscheidungen konfrontiert, von der Auswahl der Pflanzen bis hin zur Einschätzung des Pflegebedarfs. In diesem Artikel erhalten Sie Tipps zur erfolgreichen Gartengestaltung sowie einen Überblick über aktuelle Gartentrends.

Nachhaltige Gartengestaltung

Einen Garten so anzulegen, dass er nicht nur schön aussieht, sondern auch nachhaltig gedeiht, sich so einfach wie möglich pflegen lässt und dessen Pflanzen nicht im nächsten Winter schon wieder eingehen, ist eine Kunst für sich. Jeder zur Verfügung stehende Quadratmeter will optimal genutzt werden, Umwelteinflüsse wie Wind und Wetter müssen ebenso berücksichtigt werden wie besondere Grundstücksgegebenheiten, z.B. die Beschaffenheit des Terrains und des Bodens.

Eine erfolgreiche Gartengestaltung fängt schon bei der Planung an. Wo müssen Wasser- und Stromanschlüsse verfügbar sein? Welche Pflanzen passen farblich zueinander? Die Faktoren, die bedacht werden müssen sind schier endlos, weshalb viele Menschen die Gartengestaltung einem professionellen Gartenbauer überlassen.

Vorteile eines professionellen Gartenbauers

Ein professioneller Gartenbauer kennt die Eigenschaften der Pflanzen wie z.B. Wuchsverhalten, Blütezeit und Pflegeintensität und kann daher den Garten als Gesamtwerk gestalten. Die Natur lebt und verändert sich laufend. Plant man den Garten selbst, lässt man sich schnell verführen von Dingen, die zwar schön aussehen, in der langfristigen Pflege jedoch äussert schwierig sind.

Im Folgenden gibt es noch eine Liste mit den grössten Trends in der Gartengestaltung, von denen man sich inspirieren lassen kann.

Aktuelle Trends in der Gartengestaltung

Gartengestaltung verfolgt schon seit Jahren einen bestimmten Trend, und dieser heisst: Natürlichkeit. Viele Menschen sehnen sich nach einem ursprünglichen Lebensstil. Dies äussert sich auch in der Gartengestaltung, wo der Anbau von eigenem Obst und Gemüse sich wachsender Beliebtheit erfreut. Gerne setzt man dabei auf altbewährte, regionale Mischkulturen.

Der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln geht ausserdem weiterhin deutlich zurück. Viele Hobbygärtner greifen lieber auf biologische Pflanzenschutzmittel oder alte Hausrezepte, wie z.B. den Brennsesselsud zurück.  

Gartenideen vom Gartenprofi

Tierschutz

Die Bedeutung von Tier- und Naturschutz rückt für Gartenbesitzer immer mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit. Beispiele für eine tierfreundliche Gartengestaltung sind z.B.  die Anlegung von Insektenhotels, Bienenstöcken und kleinen Zufluchtsorten für Igel und Co.

Bepflanzung und Trendfarben

Bei der Bepflanzung wird ganz klar auf Vielfalt gesetzt. Viele unterschiedliche Pflanzenarten werden kombiniert, was wiederum Fauna und Flora zugutekommt. Trendfarben für Blumen sind übrigens eher unkonventionelle Farbtöne, wie z.B. dunkles Violett oder bräunliches Gelb.

Bessere Materialqualität

Seit Jahren steigt der Betrag, den Menschen bereit sind, für ihren Garten auszugeben. Die Qualität der baulichen Materialen von z.B. Terrassen oder Gartenwegen hat ebenso Bedeutung wie deren Herkunft oder ein unbedenkliches Herstellungsverfahren. Daher kommt auch vermehrt Holz aus regionaler Herstellung zum Einsatz. Besonders beliebt: Keramik, woraus z.B. hochwertige Fliesen als Terrassen-Beläge gefertigt werden.

Hochbeete

Ein gepflegtes Hochbeet ist ein attraktiver Blickfang. Hochbeete gibt es zudem in jeder Grösse und Ausführung, sodass auch in der Stadt, auf dem Balkon oder der Terrasse erfolgreich eigenes Gemüse angebaut werden kann.

Outdoorküchen

Die Installation von Outdoorküchen ist 2018 der Trend schlechthin. Sie ermöglichen es Gartenbesitzern, in der freien Natur zu kochen und die eigene Ernte direkt vor Ort zuzubereiten. Outdoorküchen sind in verschiedenen Stilen erhältlich, von rustikal bis modern, sodass für jeden Geschmack etwas Passendes dabei ist.

Fazit: Ein professioneller Gartenbauer liefert Ideen zur Gestaltung des Gartens, dies unter Berücksichtigung der Kundenwünsche, des eigenen Fachwissens und der Erfahrung. Der aktuelle Trend bei der Gartengestaltung geht auf jeden Fall immer mehr in Richtung Naturgarten. Doch auch hier ist eine sorgfältige und detailreiche Planung notwendig, damit es eben nicht nur «wild», sondern auch ästhetisch aussieht.

Weiterführende Tipps zum Thema:

27 Feb

Steingarten – hier wachsen Steine statt Pflanzen

In einem Steingarten wachsen, wie schon der Name sagt, vorrangig Steine. – Quatsch! Natürlich nicht. Wobei, irgendwie schon… – Wikipedia schreibt sehr schön, dass in Steingärten grosse Steine, Stein- und Kiesschotter dominieren und gute Wachstumsbedingungen für Steingarten- beziehungsweise Alpenpflanzen herrschen. Varianten davon sind der Geröllgarten oder das Kiesbeet. Hier wachsen vor allem Pflanzen, die lieber auf steinigem Boden als auf Erde gedeihen.

Zeiterscheinung mit Vor- und Nachteilen

Ein Trend der letzten Jahre im privaten Garten geht hin zu Steingärten, weil sie vergleichsweise wenig Pflege benötigen. Wo kein Rasen ist, muss auch nicht gemäht werden. Wenn man im Quartier spazieren geht, sieht man immer häufiger modern angelegte Gartenanlagen, bei denen statt grüner Wiesen, graue Steine vorherrschen. Damit kein Unkraut in den malerischen Kiesflächen wächst, wird unter den Steinen Unkrautvlies oder spezielle Folien oder Gewebe verlegt. Und sollten sich doch einmal der ein oder andere Grashalm zwischen die Steine verirren, bieten die grossen Chemiefabriken Unkrautvernichtungsmittel, die nachhaltig dafür sorgen, dass kein Kraut im Garten wächst. Dass die entsprechenden Produkte unter anderem mit Gefahrensymbolen wie «umweltgefährlich» und Gefahrenhinweisen wie «Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung» gekennzeichnet sind, ist sehr beunruhigend und sollte Grund genug für uns sein, auf ihren Einsatz zu verzichten.

Bioterra Naturgarten: gestalten Natürlichkeit anlegen
So schön kann ein Naturgarten sein …

Naturgarten – Heimat für Tiere und Pflanzen

Eine sinnvolle Alternative zum Steingarten, die man beim Anlegen eines neuen Gartens bedenken sollte, ist ein Naturgarten. Auch ein solcher natürlicher Garten bedarf, im Vergleich zum konventionellen Garten mit Rasen und Rosen, nur wenig Pflegeaufwand. Gleichzeitig bietet er grossen und kleinen Tieren, Vögeln, Nagern, Insekten und Würmern, einen schönen Lebensraum. Wildblumen, Stauden, Sträucher und Kräuter ziehen Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Ein Teich oder Weiher und naturbelassene Büsche oder Bäume locken Vögel in den Garten.

Durch die intensive Landwirtschaft und den Einsatz von Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden hat die biologische Vielfalt an Tieren und Pflanzen, vor allem von Insekten, in den letzten Jahren dramatisch abgenommen. Mit ihrer Entscheidung für einen Naturgarten können Sie in Ihrem Garten Naturschutz betreiben und Einfluss darauf nehmen, dass die Biodiversität zumindest hier nicht abnimmt. Durch die Wahl der richtigen Blumen, Wildblumen und Gräser im Garten können Sie diesen wichtigen nützlichen Insektenarten eine gesunde Nahrungsgrundlage mit Nektar und Pollen bieten. Des Weiteren können Sie Insektenhotels in Ihrem Garten anbringen, in denen die Insekten Schutz und einen Nistplatz finden. Oder Sie könnten auch Imker werden und aktiv zum Erhalt der «Dunklen Biene Schweiz» beitragen.

Bioterra Fachbetrieb Naturgarten

Bioterra ist die führende Schweizer Organisation für Bio- und Naturgärten in der Schweiz. Informationen über die Anlage und Pflege eines Naturgartens bietet Ihnen Ihr «Bioterra Fachbetrieb Naturgarten», die Gartenbau Genossenschaft Zürich (GGZ). Die Spezialisten der GGZ, Gartenbautechniker und Diplom-Gärtner, engagieren sich für die natürliche Gestaltung von Gärten, in denen Pflanzen und Tiere einen natürlichen Lebensraum finden können.

Quellen:

Tipps für die Region Zürich, Ihre Gartenbau-Spezialisten (Werbung)

Weitere Artikel zum Thema Garten auf Raeber-Leben-Blog.ch

© raeber-leben-blog.ch – überarbeitet 25.9.2019 (ar)

23 Nov

Wie ich einen Gartenbauer auswählen würde

Unser neuer Garten

Seit wenigen Wochen sind wir stolze Gartenbesitzer. Zugegebener Massen sind mein Mann und mein Sohn etwas stolzer auf unseren Garten als ich, aber ich gewöhne mich sicherlich noch an den Garten und die damit verbundene Arbeit. Jetzt ist erst einmal Winter und Garten und Natur ruhen, derweil kann ich versuchen, mir Gedanken darüber zu machen, was wir als nächstes tun.

Das Ehepaar, von denen wir den Garten übernommen haben, war weit über 80. Viele Dinge konnten sie nicht mehr selbst erledigen. Manche Kleinigkeiten haben sie ihrem Sohn, der auch schon über 60 ist, und ihrem Enkel delegiert. In den 26 Jahren, die sie den Garten bewirtschaftet haben, haben sie nur ein einziges Mal einen Gartenbaubetrieb engagiert, um einen grossen Tannenbaum fachmännisch fällen und entsorgen zu lassen. Manche grössere Aufgaben sind einfach liegen geblieben, die das nette Rentnerehepaar nicht mehr selbst erledigen konnte. Aber auch wir können diese aus fachlichen, technischen und zeitlichen Gründen nicht selbst machen. Sprich, wir brauchen Hilfe von einem kompetenten, flexiblen und verlässlichen Partner.

Der richtige Gartenbauer für meinen Garten
Wie ich einen Gartenbauer auswählen würde. Checkliste und Tipps

Aufgaben des Landschafts- und Gartenbauers

Die Aufgaben für den Gartenprofi im Garten sind vielfältig. Neben dem Landschaftsbau von Gärten und Parks rund um neugebaute Liegenschaften gehören aber auch die nachfolgenden Arbeiten zum Portfolio eines Landschafts- und Gartenbauers:

  • Baum- und Gehölzpflege: fachmännischer Schnitt von Hecken und Bäumen inklusive Entsorgung
  • Fäll- und Rodungsarbeiten: fachgerechte Rodung einschliesslich Abtransport und Entsorgung des Holzes
  • Nachpflanzung von Bäumen: Baumgruben erstellen, Bäume liefern und pflanzen
  • Pflanzen, Stauden und Blumen: professionelle Pflanz- und Einsaatarbeiten
  • Gartengestaltung und -planung: gemäss den Wünschen der Gartenbesitzer und unter Berücksichtigung der natürlichen Gegebenheiten
  • Landschaftsgärtnerische Arbeiten: beispielsweise Anlage, Sanierung und Pflege von Wegen, Treppen, Teich- oder Seeanlagen, Anlage und Pflege von Rasenflächen
  • Bau und Sanierung von Spiel- und Sportplätzen: Spiel-, Rasen- und Vegetationsflächen sowie Zäune anlegen und pflegen, Spiel- sowie Sportgeräte und Sandkasten aufbauen und sanieren
  • Grundstücks- und Gartenpflege: fachgerechte Pflege und Hilfe bei der Grundreinigung, beim Unkraut entfernen, beim Hecke schneiden, beim Rasenmähen und Vertikutieren oder während des Urlaubs
Professionelle Gartenpflege macht Sinn
Professionelle Gartenpflege macht Sinn

Der richtige Gartenbauer für meinen Garten

Die Gartenbaubetriebe unterscheiden sich in ihrem Dienstleistungsangebot. Die verschiedenen Betriebe konzentrieren sich auf unterschiedliche Aufgaben und sind technisch auf diverse Arbeiten eingerichtet.

Stellen Sie sich bei der Suche nach einem Landschaftsgärtner die folgenden Fragen:

  • Bietet der Betrieb das richtige Dienstleistungsangebot für meinen Garten?
  • Ist der Fachbetrieb in der Nähe gelegen und bietet Flexibilität?
  • Gibt es beim Gartenbauer Spezialisten für verschiedene Fachgebiete?
  • Bietet der Gärtner eine professionelle Beratung und geht auf meine Wünsche ein?
  • Wirtschaftet der Betrieb nachhaltig, umweltfreundlich und sozial?

Ihr optimaler Garten- und Landschaftsbauer bietet Ihnen nicht nur das für Sie richtige Dienstleistungsangebot, er ist auch möglichst in Ihrer Nähe gelegen und einigermassen flexibel. Ein Unternehmen, wie die Gartenbau Genossenschaft Zürich (GGZ), bietet Ihnen Hilfe durch Fachspezialisten auf den verschiedensten Gebieten. Wenn Sie darüber hinaus Wert darauf legen, mit einem Betrieb zusammenzuarbeiten, der nachhaltig, umweltfreundlich und sozial wirtschaftet, haben Sie in der GGZ den richtigen Partner gefunden.

Autorin: Jasmin Taher

Quellen:

Von der gleichen Autorin:

© raeber-leben-blog.ch – überarbeitet 25.9.2019

21 Sep

Naturgarten: Vielfalt und neu geschaffener Lebensraum

Wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe, schaue ich mir im Vorbeigehen gerne Gärten an. Manchmal findet sich auch ein Naturgarten darunter. Grüner Lebensraum, der sich selbst organisiert. Sicher? Zu einem grossen Teil ja. Doch auch hier muss gestaltet werden, wie ich in meiner nachfolgenden Recherche festgestellt habe.

Natur befindet sich nicht nur ausserhalb von Städten und Dörfern. Der eigene Umschwung bietet Raum für einen Naturgarten der bestmöglichen Grösse. Ein Blick auf die Voraussetzungen und Möglichkeiten für den outdoor Lebensraum.

Was macht einen Naturgarten aus? Hat man weniger Geld- und Pflegeaufwand? Kann man ihn sich einfach selbst überlassen? Eher nicht. Obwohl man das natürliche Wachstum durch gezielte Auswahl von Pflanzen und die Gartengestaltung bewusst steuert, braucht es weiterhin gute und fachmännische Pflege.

Lebensraum schaffen, Geduld üben und Wachstum erleben

Ein Naturgarten bietet Lebensraum nicht nur für Pflanzen, sondern auch für vielerlei Tiere. Ob Schmetterlinge und zahlreiche andere Insekten, Vögel, Igel und Amphibien  –  sie werden je nach Bedürfnis und Angebot automatisch einwandern. Ganz wichtig: Natur wächst in ihrem Tempo und dies lässt sich nur sehr schwer beschleunigen. Besonders in einem Naturgarten, wo weder irgendwelche Insektengifte noch chemische Düngemittel eingesetzt werden.

Wie kann Leben vorangetrieben werden?

Durch die Wahl der Stauden und des richtigen Gehölzes, vorwiegend Einheimisches, werden Insekten angezogen. Auch Wasser lockt Tiere an. Insbesondere Insekten, Vögel und Frösche. Das Laub kann ruhig liegen gelassen oder zu Haufen zusammengerecht werden, damit auch Igel einen Unterschlupf haben. Blumenwiesen bieten Nahrung für Bienen und Schmetterlinge. So kommt richtig Leben in die biologische Bude.

«Gib mir einen m2 Wiese und ich mache dir tausend schöne Fotos»

Dieses Zitat ist hauptsächlich in Fotografenkreisen bekannt. Es sagt sehr viel über einen Naturgarten aus und darüber, wie wichtig dieser Lebensraum ist. Und nicht nur das. Natur verändert sich dauernd. Ein Naturgarten ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz und darum auch ein Garten, der Sinn macht.

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12 Apr

Hauswartung und Gartenpflege: am besten outsourcen

Haben Sie sich auch schon darüber gewundert, warum leer stehende Häuser so scheinbar plötzlich verfallen? Pflanzen breiten sich aus, Fenster bersten, Treppen und Geländer verwittern, Tiere suchen und finden einen Unterschlupf. Alles in allem: Ohne die richtige Pflege und regelmässig Wartung, sieht ein Haus sehr schnell ungepflegt und überhaupt nicht mehr heimelig aus. Es verfällt.

Die schwäbische Kehrwoche

Manchem werten Leser ist es vielleicht bereits bekannt: Ich komme aus Schwaben. Bei uns gibt es die sogenannte schwäbische Kehrwoche. Da wird geputzt, selbst wenn es gar nicht schmutzig ist.

In Mehrfamilienhäusern wandert das berüchtigte «Kehrwochenschild» im Wochenrhythmus von Tür zu Tür durchs Treppenhaus und zeigt an, welche Partei an der Reihe ist, Treppen, Gemeinschaftsräume und Trottoirs zu reinigen, die Mülltonnen herauszustellen sowie im Winter Schnee zu schippen. Mit Argusaugen überwacht die Nachbarschaft, ob auch jeder seinen Dienst ordnungsgemäss erledigt. Aber auch wer im Einfamilienhaus wohnt, wird angehalten, samstagvormittags «seine Kehrwoche zu machen», den Gehweg zu fegen, Laub zu kehren und die Büsche und den Rasen ordentlich zu präsentieren. Wenn das nicht zu aller Zufriedenheit durchgeführt wird, ist Ärger vorprogrammiert.

Hauswartung und Gartenpflege: Nicht nur im Frühling
Hauswartung und Gartenpflege: Nicht nur im Frühling

Hauswartung und Gartenpflege outsourcen

Einfachste Lösung gegen den etwaigen Ärger: Einen Profi mit den Aufgaben rund ums Haus betrauen. Vertrauenswürdige, pflichtbewusste und zuverlässige Hauswarte übernehmen die gründliche und sorgfältige Reinigung der gesamten Liegenschaften in regelmässigem Rhythmus. Auf Wunsch kümmern sich die Spezialisten auch um die Technik rund ums Haus, überwachen Heizungs- und Lüftungsanlagen und halten die Beleuchtung im ganzen Haus instand.

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8 Feb

Was mir mein Garten bedeutet

Als wir vor ziemlich genau zwanzig Jahren unser neues Eigenheim bezogen, hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben einen eigenen Garten zu bewirtschaften. Halt, stimmt gar nicht, als Kind hatte ich bereits ein eigenes Beetli, welches ich jeweils im Frühling eifrig bearbeitete, bis einmal alles angesät war, und als es dann um Pflege, Unterhalt und Fleissarbeit, wie beispielsweise jäten ging, war kein Elan mehr vorhanden. Aber unterdessen war ich ja erwachsen, das war schliesslich etwas Anderes.

Gartenplanung vom Fachmann?

Als wir also in unser Eigenheim einzogen, hatte ich eine klare Vorstellung davon, wie unser Garten im nächsten Jahr aussehen würde. Vielleicht einen Fachmann beizuziehen, war für mich kein Thema. Ich hatte nicht mal einen Gedanken daran. Ich sah schliesslich schon die Bilder meines Gartens vor mir, in üppigem Grün und wucherndem Wuchs: Ein Meer von Kapuzinerkresse und Zucchettipflanzen, zwei Meter hohe Sonnenblumen, am Zaun hochrankende Wicken in bunten Farben und allerlei Kräuter für die Küche.

Gartengestaltung wo Raum enger wird
Gartengestaltung auf engem Raum.

 

Realität hingegen war harter steiniger Boden und saftig grüne Disteln und Winden, meine Kapuziner und Zucchetti hingegen erfüllten meine Vorgaben nicht so recht. Steppe statt Urwald. Magere Setzlinge ragten aus rissiger Erde. Petersilie und Schnittlauch fanden nur die Schnecken für kurze Zeit toll. Und in einem zweimal handtuchgrossen Garten kann man entweder Blumen züchten oder Ballspielen erlauben. Beides zusammen verträgt sich definitiv schlecht.

Gartenbau will gelernt sein

Auch beim Gärtnern ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Es sollte Jahre dauern, bis ich Zeit, Geduld und das nötige Fachwissen aufbringen und dieses Fleckchen Erde in das kleine Paradies, wie ich es doch bereits von Anfang an vor mir sah, verwandeln konnte. Learning by doing, Schritt für Schritt.

Weiser Rat vom Gartenbauer

Ein Gartenbau-Fachmann hätte mir von Anfang an sagen können, dass dort, wo es schattig, feucht und voller Moos ist, keine Zucchetti gedeihen werden. Dafür aber herrlicher Farn, der sich im Frühling wunderschön aufzurollen beginnt, um dann wirklich in saftigstem Grün zu wuchern.

Oder dass man an einer permanent zugigen Passage eine Hecke pflanzen könnte, die den Wind zuverlässig abhält und zudem noch optisch attraktiven Sichtschutz bietet. Und welche Pflanzen sich dafür eignen, deren Wurzeln flach wachsen und nicht durch die Decke der darunterliegenden Tiefgarage. Nicht dass wir, wie unsere Nachbarn letztes Jahr, eine aufwändige Gebüschrodung und kostspielige Sanierungsarbeiten in Auftrag geben müssen, weil in der Garage das Wasser von der Decke tropft.

Zum Glück kam es uns in den Sinn, einen Gartenbauprofi zu engagieren, als wir unseren Sitzplatz etwas verbreitern wollten. Dies wurde umgehend in sehr guter Qualität erledigt, samt Abtransport der übrig gewordenen Bollensteine.

Und welche Erleichterung, als ein Team von Fachleuten uns einen kleinen stabilen Zaun zog, damit sich unser Hund, der sich inzwischen noch zu uns gesellt hatte, ohne Aufsicht im Garten aufhalten konnte.

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Tipp Region Zürich

4 Nov

Gartenpflege im Winter

Im Winter, so scheint es, ruht die Natur, hält Winterschlaf. Auch in unserem Garten kehrt Ruhe ein. Das üppige Wachstum, das in Frühling und Sommer unser Herz erfreut hat, macht eine Pause. Die grossartige Farbenpracht, die das ganze Jahr im Garten geherrscht hat – von den ersten Blüten im Frühjahr bis zu den letzten bunten Blättern im Herbst – weicht einem winterlichen Grau.

Gartenpflege im Herbst - Vorbereitung für den Winter
Gartenpflege im Herbst – Vorbereitung für den Winter

Ist Ihr Garten schon winterfest?

Bevor der erste Frost einsetzt oder gar der erste Schnee einen weissen Teppich über den Garten legt, gibt es noch einiges zu erledigen:

  • Nachdem die letzten Blätter von den Bäumen gefallen sind, sollten der Rasen ein letztes Mal gemäht und das Herbstlaub entfernt werden. Der Rasen kann sich so im nächsten Frühjahr wieder wunderbar weiterentwickeln.
  • Unter Bäumen, Sträuchern oder auf Beeten kann das Laub liegen bleiben. Hier fungiert es als natürlicher Frostschutz für die Pflanzenwurzeln. Zusammengerecht als Haufen dient das Laub als Winterquartier für Winterschläfer wie Igel oder Tiere, die Winterstarre halten, wie Insekten oder Eidechsen.
  • Kübelpflanzen sollten vor der Witterung geschützt und in den Keller oder die Garage gebracht werden. Winterharte Pflanzen, sofern sie im Freien in Kübeln oder Töpfen überwintern sollen, müssen auf jeden Fall in ausreichend grossen, frostfesten Gefässe gepflanzt sein, damit die Wurzeln nicht erfrieren. Vor eisigem Dauerfrost sollten die Pflanzen zusätzlich z. B. mit Noppenfolie geschützt werden.
  • Knollenpflanzen sollten ausgegraben, das Grün abgeschnitten und die Knollen in einer trockenen Kiste im Keller oder der Garage gelagert werden.
  • Auch Rohre, Schläuche und Pumpen sollen den Winter unbeschadet überstehen. Dazu müssen, bevor der erste Frost einsetzt, die Wasseranschlüsse im Freien am Haupthahn abgestellt werden. Die Hähne müssen dann leer laufen, damit kein Wasser in den Leitungen gefrieren und sie damit zum Bersten bringen kann. Auch Schläuche müssen geleert, aufgerollt und an einem geschützten Ort in Keller oder Garage gelagert werden. Wenn Sie einen Gartenteich haben, sollten Sie nicht vergessen, auch Wasserpumpen und -filter auszubauen.
  • Während Igel, Insekten und Eidechsen im Winter keine Nahrung benötigen, sind viele unserer heimischen Vögel, z. B. Spatzen, Meisen und Amseln, den Winter über aktiv. Sie freuen sich, wenn sie Vogelnistkästen oder Futterhäuschen in Ihrem Garten finden.

Nachfolgend ein kleiner Auszug an Aufgaben, die es in der kalten Jahreszeit zu erledigen gilt:

Im November – Beete umgraben

  • Pflanzflächen und Beete können von verblühten einjährigen Pflanzen befreit und die Erde umgegraben werden.
  • Rosen und Stauden dürfen nach der letzten Blüte zurückgeschnitten werden.
  • Zwiebeln von Frühlingsblumen sollten noch vor dem ersten Bodenfrost eingepflanzt werden.

Im Dezember – Giessen nicht vergessen

  • Bepflanzte Beete können mit Rindenmulch oder Tannenästen abgedeckt werden, um die darunterliegenden Pflanzen zu schützen.
  • Immergrüne Pflanzen im Garten brauchen auch im Winter Wasser. Gleiches gilt für die Kübelpflanzen in Keller oder Garage.

Im Januar – Bäume schneiden

  • Obst- und Zierbäume dürfen an frostfreien Tagen beschnitten werden. Ein guter Baumschnitt stärkt den Baum für den nächsten Neuaustrieb.
  • Im Winter ist es einfacher, Bäume zu fällen, weil sie keine Blätter mehr besitzen. Der gesamte Baum und die Äste sind deutlich leichter und verhaken sich weniger.

Im Februar – Schneelast entfernen

  • Damit Äste nicht abbrechen und Pflanzen sowie Hecken nicht zerdrückt werden, sollte der Schnee rechtzeitig und regelmässig entfernt werden.
  • Der Winter ist die ideale Zeit, um die Werkzeuge, Gartengeräte und Maschinen für die neue Gartensaison in Schuss zu bringen.
  • Ab Februar kann man drinnen im Warmen anfangen, Setzlinge zu ziehen. Dazu sät man die Samen in Anzuchtschalen oder Töpfen aus. Sobald die Sämlinge einige Zentimeter gross sind, vereinzelt man zu dicht stehende Pflänzchen.
Garten im Frühling - Wachstum dank Gartenpflege im Winter
Garten im Frühling – Wachstum dank Gartenpflege im Winter

Das nächste Frühjahr kommt bestimmt

Im Winter kann man sich auch wunderbar Gedanken für eine Um- oder Neugestaltung des Gartens machen. Man kann die Zeit gemütlich dafür nutzen, sich im Internet zu informieren, Pläne auszuarbeiten und Spezialisten zu finden, die Ihnen eventuell bei der Umsetzung neuer Ideen helfen können.

Es wird schneller wieder Frühling, als Sie denken. Im April können Sie bereits damit beginnen, Ihre Setzlinge in den Garten umzuziehen und die Fläche für den neuen Rasen vorzubereiten.

Autorin: Jasmin Taher

© raeber-leben-blog.ch – überarbeitet 25.9.2019

Quellen und Tipps:

12 Aug

Gartengestaltung: Der Garten im Wandel

Ein Garten wandelt sich nicht nur im Laufe der Jahreszeiten. Als Kind, während man im Garten tobt und sich an den Früchten und Beeren labt, verschwendet man kaum einen Gedanken daran, wie der Garten angelegt, wie häufig neu gepflanzt, wann gegossen, gejätet und geerntet werden muss.

Man hat auch kaum Verständnis dafür, dass man auf dem wunderschönen, grün glänzenden, frisch angelegten Rasen momentan nicht Fussball spielen darf. Sobald jedoch der neue Rasen endlich zum Spielen freigegeben wird, wenn das Riesentrampolin aufgebaut ist und jauchzend die ersten Salti gesprungen werden, ist die Freude am Garten riesengross! Als berufstätiger Erwachsener versucht man zwischen seinen eng gesteckten Terminen noch Zeit fürs unerlässliche Giessen und fürs Rasenmähen zu finden und im wohlverdienten Ruhestand dann, kann man sich endlich so umfassend um den geliebten Garten kümmern, wie man es schon immer tun wollte.

Der Garten: Gestaltungs- und Erholungsort
Der Garten: Gestaltungs- und Erholungsort

Arbeit und Auszeit im Garten

Für alle Altersgruppen gilt: Ein Garten ist nicht nur «Arbeitsplatz», sondern bietet vor allem im Sommer Raum zum Erholen. Man kann kaum irgendwo so wunderbar die Seele baumeln lassen wie nach getaner Arbeit im eigenen Garten, am besten abends beim Grillieren, und am allerbesten mit selbstgezogenem und selbstgeerntetem Salat.

Der Wiener Arzt und Psycho- und Gartentherapeut, Dr. Fritz Neuhauser, empfiehlt die Gartenarbeit: «Wer einen Garten hat, braucht weder Fitnessstudio noch Urlaub.»

Neben der sportlichen Betätigung, es werden Muskeln trainiert, das Herz und die Knochen gestärkt, wirkt sich die Arbeit im Garten auch positiv auf das psychische und physische Wohlbefinden aus.

Hochbeet für kleine und grosse Gärtner

Hochbeete sind wunderbar geeignet, um Kinder ans Gärtnern heranzuführen. Ein Hochbeet ist ideal für erste Garten-Erfahrungen. Es ist der Entwicklung der Kinder förderlich, wenn sie sich um eigene Beete kümmern dürfen und wenn sie früh lernen, dass Fleisch, Gemüse und Obst nicht einfach nur aus dem Supermarkt kommen. Um schnell gärtnerische Erfolge erzielen zu können, ist Kresse geradezu perfekt. Nur wenige Tage nach der Aussaat kann sie bereits geerntet werden. Auch Gurken, Zucchetti, Radieschen oder Blattsalate eignen sich sehr gut fürs Kinderhochbeet. Und ein wahrer Genuss für die kleinen Gärtner sind Erdbeeren. Sie sollten in keinem «Kinder-Garten» fehlen.

Gartengestaltung bedürfnisgerecht: ein Hochbeet hat viele Vorteile
Bedürfnisgerechter Garten: ein Hochbeet hat viele Vorteile

Aber auch für ältere Gärtner oder Gartenfreunde mit Knie- oder Rückenproblemen ist ein Hochbeet von Vorteil. Das Arbeiten im Knien oder in gebückter Haltung wird vermieden. Das Hochbeet lässt sich bequem in aufrechter Position rückenschonend bearbeiten. Und wenn man über einen Schlauchanschluss verfügt, dann entfällt auch das schwere Giesskannenschleppen. Man kann Hochbeete auch so anlegen, dass sie selbst von Menschen, die im Rollstuhl sitzen, optimal bearbeitet werden können.

Hochbeete sind auch gut geeignet für Gartenfreunde, die keinen oder nur einen kleinen Garten haben. Ein Hochbeet kann wunderbar auf einem Balkon, einer Terrasse oder in einem Hof aufgebaut und angelegt werden.

Autorin: Jasmin Taher

Quellen:

Weiterführende Tipps rund um Gartengestaltung: